Südwesten: Bundestagswahl mit spannendem Rennen um Platz drei

Am heutigen Sonntag, 24. September 2017, sind die Deutschen zur Bundestagswahl aufgerufen.
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  • Foto: Pixabay, Blickpixel
  • hochgeladen von Wiebke Hagemann

Heute wird der neue Bundestag gewählt. Zwischen 8 und 18 Uhr können die deutschen Wählerinnen und Wähler ihre Stimme abgeben. Den Umfragen zufolge könnte es besonders bei den kleinen Partei ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben.

Stuttgart (dpa/lsw) In Deutschland wird an diesem Sonntag ein neuer Bundestag gewählt. In Baden-Württemberg sind rund 7,77 Millionen Bürger dazu aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Die Wahllokale haben von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. In den bundesweiten Umfragen liegt die CDU mit Kanzlerin Angela Merkel weit vor SPD-Herausforderer Martin Schulz. Spannend dürfte werden, wer als drittstärkste Kraft in den Bundestag einzieht: die FDP, die Linke oder die Alternative für Deutschland (AfD). Geringere Chancen auf den dritten Platz im Bund haben nach den jüngsten Umfragen die Grünen.

SPD: Ergebnis könnte noch schlechter werden als 2013

Auch in Baden-Württemberg dürfte die CDU demnach mit Abstand als stärkste Partei ins Ziel gehen. Damit könnte die Partei ein Stück weit ihre Niederlage bei der Landtagswahl im März 2016 wettmachen. Damals war sie mit 27 Prozent nur auf den zweiten Platz gekommen - nach den Grünen. Der baden-württembergischen SPD droht bei der Bundestagswahl ein Ergebnis, das noch unter dem von 2009 liegen könnte. Damals hatte sie mit historisch niedrigen 19,3 Prozent abgeschnitten. Auf den dritten Platz könnten die Grünen kommen - falls die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) ihr den nicht streitig macht. Die FDP dürfte in ihrem Stammland Baden-Württemberg deutlich die Fünf-Prozent-Hürde überschreiten.

Erststimme für Direktkandidaten, Zweitstimme für Partei

Im Südwesten bewerben sich insgesamt 587 Frauen und Männer um ein Bundestagsmandat. Für die CDU sitzen derzeit 43 Politiker aus dem Südwesten im Parlament. Bei der SPD sind es bislang 20, bei den Grünen zehn und bei der Linken fünf. AfD und FDP sind derzeit nicht im Parlament vertreten. Mit der Erststimme votiert der Wähler für einen Direktkandidaten in einem Wahlkreis. Mit der Zweitstimme für die Landeslisten der Parteien entscheidet der Wähler über die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag. Das vorläufige Ergebnis der Bundestagswahl soll in der Nacht zum Montag vorliegen.

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