28-Jähriger stirbt nach massivem Widerstand gegen Polizisten in Karlsruhe und Bruchsal
Polizei ermittelt in alle Richtungen

Nach dem Tod eines 28 Jahre alten Mannes nach massiven Auseinandersetzungen mit Polizisten und Justizbeamten in Karlsruhe und später im Bruchsaler Gefängnis hat die Polizei neue Angaben zu dem Vorfall gemacht.
  • Nach dem Tod eines 28 Jahre alten Mannes nach massiven Auseinandersetzungen mit Polizisten und Justizbeamten in Karlsruhe und später im Bruchsaler Gefängnis hat die Polizei neue Angaben zu dem Vorfall gemacht.
  • Foto: Pixabay, BlaulichtreportDE
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Bruchsal/Karlsruhe (kn) Nach dem Tod eines 28 Jahre alten Mannes nach massiven Auseinandersetzungen mit Polizisten und Justizbeamten in Karlsruhe und später im Bruchsaler Gefängnis hat die Polizei neue Angaben zu dem Vorfall gemacht. Der Mann war wegen eines mutmaßlichen Diebstahls an einer Karlsruher Tankstelle von der alarmierten Polizei noch am selben Abend gestellt und aufs Revier gebracht worden. Bei dem Verstorbenen handele es sich um einen polnischen Staatsangehörigen, der ein Zimmer in Karlsruhe angemietet hatte, so die Polizei. Und weiter: "Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der Verstorbene über einen längeren Zeitraum hinweg, massiv Widerstand gegen seine Festnahme in Form von Stoßen, Treten, Spucken und versuchtem Beißen geleistet hat."

"Unmittelbarer Zwang" ist Gegenstand der Ermittlungen

Um dem zu begegnen, hätten die eingesetzten Beamten unmittelbaren Zwang angewandt. Dazu seien Beamte des Polizeivollzugsdienstes nach Maßgabe des Polizeigesetzes Baden-Württemberg grundsätzlich befugt. Um welchen "unmittelbaren Zwang" es sich gehandelt hat, dazu macht die Polizei keine Angaben. Räumt aber ein: "Ob im vorliegenden Fall die Grenzen des rechtlich Zulässigen eingehalten wurden, ist Gegenstand der Ermittlungen." Bisher hätten sich aber keine konkreten Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Maßnahmen der Beamten ausschlaggebend für den Tod des 28-Jährigen gewesen seien. Auch eine Obduktion habe die Todesursache nicht klären können. Daher seien "weitere umfangreiche und zeitaufwändige rechtsmedizinische Untersuchungen notwendig".

28-Jährige war schon in ärztlicher Behandlung

Der 28-Jährige habe sich, so die Polizei, im Übrigens bereits am 20. Juli in ärztlicher Behandlung befunden. Entgegen dem ärztlichem Rat soll er dann aber auf eigene Verantwortung das Krankenhaus verlassen haben. "Es ist derzeit deshalb nicht auszuschließen, dass eine mögliche Vorerkrankung todesursächlich war. Auch dies wird Gegenstand der weiteren rechtsmedizinischen Untersuchungen sein", so die Beamten.

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Kraichgau News aus Bretten

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