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Nachfrage nach Bauland ist groß
220 Anfragen für zehn Bauplätze in Oberderdingen

Freuen sich über den Baubeginn (von links): Siegfried Gerst, PEG, MdL Andrea Schwarz, Bürgermeister Thomas Nowitzki, Julie Schwaller BIT Ingenieure, Sybille Moll Nohe + Vogel und Bauleiter Bernhard Mehny.
  • Freuen sich über den Baubeginn (von links): Siegfried Gerst, PEG, MdL Andrea Schwarz, Bürgermeister Thomas Nowitzki, Julie Schwaller BIT Ingenieure, Sybille Moll Nohe + Vogel und Bauleiter Bernhard Mehny.
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Oberderdingen (kn) Oberderdingens Bürgermeister Thomas Nowitzki hat jüngst mit Vertretern des Erschließungsträgers sowie Vertretern der am Bau beteiligten Firmen mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss für die Erschließung des Baugebiets Karl-Fischer-Straße Süd/ Dietrich-Bonhoeffer-Straße mit insgesamt zwölf Baugrundstücken gegeben. „Wir in Oberderdingen können uns seit Jahren über eine dynamische Entwicklung unserer Gemeinde freuen. Die Gemeinde kommt mit dem Spatenstich dem großen Interesse nach Bauplätzen in Oberderdingen nach“, betont Nowitzki. Und weiter: „Trotzdem ist leider die Nachfrage immer noch größer, als das zur Verfügung stehende Bauland.“ Für das Neubaugebiet am östlichen Ortseingang lagen für die zehn Bauplätze der Gemeinde über 220 Anfragen ein.

Bebauungsplan ist seit Anfang Juli 2021 rechtskräftig

Bereits 2018 hat die Gemeinde ein großes Grundstück an der Karl-Fischer-Straße und ab dann weitere unbebaute, schmale Wiesengrundstücke und ehemaliges Gartenland sowie das Anwesen der Sternenfelser Straße 39 erworben, mit dem Ziel diese Fläche für die Innenentwicklung zu nutzen. Der Bebauungsplan ist seit Anfang Juli 2021 rechtskräftig. Auf dem Plangebiet von 1,15 Hektar werden 9.000 Quadratmeter Nettobauland für eingeschossige Bauten geschaffen. Bei Grundstücksgrößen zwischen 450 und 905 Quadratmetern liegt der Quadratmeterpreis für die zehn Grundstücke der Gemeinde Oberderdingen bei 330 Euro.

Ausgleichsmaßnahmen sind notwendig

Die Erschließung des Neubaugebiets erfolgt durch die PEG-Planungs- und Erschließungsgesellschaft GmbH Baden-Württemberg. Die Erschließungs- und Verfahrenskosten belaufen sich auf circa 1,4 Millionen Euro. Ziel ist es, Mitte des Jahres mit den Erschließungsarbeiten fertig zu werden. Für den Erhalt essentieller Nahrungshabitate der festgestellten Fledermausarten sind Pflanzmaßnahmen verpflichtend. Demnach werden 40 Streuobstbäume auf Gemeinde- und auch Privatgrundstücken außerhalb des Plangebiets gepflanzt. Für weitere Ausgleichsmaßnahmen entsteht aus Richtung Sternenfels kommend, ein grüner Ortseingang, der wie ein neuer Fußgängerüberweg sowie ein Straßenteiler, eine optische Aufwertung und eine Verkehrsverlangsamung bringen werde, so die Gemeinde in einer Erklärung.

Autor:

Kraichgau News aus Bretten

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