Integrationsmanager: 20 Fachkräfte unterstützen Städte und Gemeinden

Sollen die Menschen in der Anschluss-Unterbringung der 28 Städte und Gemeinden im Enzkreis beraten und begleiten: 20 Integrationsmanager, hier bei einer Besprechung im Landratsamt mit Sozialdezernentin Katja Kreeb (vierte von rechts), die bei miteinanderleben und beim IB angestellt sind.
  • Sollen die Menschen in der Anschluss-Unterbringung der 28 Städte und Gemeinden im Enzkreis beraten und begleiten: 20 Integrationsmanager, hier bei einer Besprechung im Landratsamt mit Sozialdezernentin Katja Kreeb (vierte von rechts), die bei miteinanderleben und beim IB angestellt sind.
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20 Fachkräfte unterstützen die Städte und Gemeinden als Integrationsmanager. Sie sollen individuelle Pläne für Flüchtlinge entwickeln und umsetzen.

Enzkreis (pm) Die meisten der neuen Integrations-Manager, die in den Enzkreis-Gemeinden arbeiten, hat Sozialdezernentin Katja Kreeb im Landratsamt willkommen geheißen. „Damit die Menschen, die als Flüchtlinge anerkannt sind, gut bei uns ankommen, übernehmen Sie eine wichtige Funktion“, sagte Kreeb: „Ob Bildung, Spracherwerb, Arbeit, Kinderbetreuung oder Gesundheit – Sie sind in ganz vielen Bereichen als Berater und Begleiter gefragt.“

Stellen werden komplett aus "Pakt für Integration" bezahlt

Insgesamt 20 Fachkräfte werden im gesamten Enzkreis eingesetzt; in den meisten Kommunen haben sie bereits ihre Arbeit aufgenommen. Finanziert werden die Stellen für zwei Jahre komplett aus dem Programm des Landes im Rahmen des „Pakts für Integration“. Insgesamt stehen 58 Millionen Euro pro Jahr für die Förderung des Integrationsmanagements zur Verfügung, davon erhält der Enzkreis 1,2 Millionen Euro pro Jahr. 

Kein eigenes Personal der Enzkreis-Gemeinden und Städte

„Alle 28 Städte und Gemeinden des Enzkreises haben sich entschieden, nicht selbst Personal einzustellen, sondern die Aufgabe an den Kreis zu übertragen“, berichtet Kreeb. Der habe zwei erfahrene Träger mit der Umsetzung beauftragt: Den nordöstlichen Enzkreis übernimmt "miteinanderleben", den südwestlichen der "Internationale Bund (IB)". „Damit liegen die Sozialbetreuung und das Integrationsmanagement in einer Hand – das bringt natürlich nur Vorteile für alle Beteiligten“, so Kreeb. Die Sozialbetreuung kümmert sich die Flüchtlinge in der Vorläufigen Unterbringung des Kreises, das neu hinzugekommene Integrationsmanagement um Menschen in der kommunalen Anschlussunterbringung oder in privaten Mietwohnungen. Dabei handelt es sich um Flüchtlinge, die anerkannt worden sind oder deren Asylverfahren bereits länger als 24 Monate andauert. Auch der Familiennachzug fällt darunter. „Mit Ihrer Unterstützung sollen diese Menschen in die Lage versetzt werden, die vorhandenen Strukturen und Angebote zu kennen und zu selbstständig zu nutzen“, betonte Kreeb.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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