Bis 1. November
Corona: Lehrer und Erzieher können sich länger testen lassen

Lehrer und Erzieher können sich länger als zunächst geplant zwei Mal kostenfrei und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen.
  • Lehrer und Erzieher können sich länger als zunächst geplant zwei Mal kostenfrei und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen.
  • Foto: Pixabay, martin Andreu
  • hochgeladen von Katrin Gerweck

Stuttgart (dpa/lsw)   Lehrer und Erzieher können sich länger als zunächst geplant zwei Mal kostenfrei und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Das Zeitfenster, in dem dies für das gesamte Personal an Schulen, Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege gelte, werde bis zum 1. November verlängert, teilte das Kultusministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. Die Tests seien wie bisher auch ohne Symptome möglich, das Land übernehme bis zum Ende der Herbstferien die Kosten. «Damit können sie auch noch die ersten kühleren Tage abwarten, bevor sie sich testen lassen und ihre Tests gezielt wahrnehmen», sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU).

Aufschlüsse für weitere Teststrategie

Ursprünglich galt dieses Angebot, das sich auch an Hausmeister, Schulsekretärin sowie alle weiteren Beschäftigten richtet, seit Mitte August und noch bis Ende September. Nach dem 1. November soll laut Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) ermittelt werden, wie viele Menschen von der Testmöglichkeit Gebrauch gemacht haben. «Diese Informationen und die weitere Beobachtung des Infektionsgeschehens im Umfeld von Schulen und Kitas werden uns Aufschlüsse für die weitere Teststrategie des Landes Baden-Württemberg geben», erklärte Lucha.

Infektionsgeschehen wird mittels Sentineltests beobachtet

Von Oktober an sollen zusätzlich sogenannte Sentineltests starten, in je zwei Kitas und Schulen pro Regierungspräsidium. Das diene dazu, das Infektionsgeschehen zu beobachten und frühzeitig Hinweise auf bestimmte Entwicklungen zu bekommen. Sentinelerhebungen beruhen auf freiwilliger Mitarbeit, Daten werden als Nebenprodukt der gesundheitlichen Vorsorge oder Versorgung erfasst.
«Wir sind immer noch dabei, das Coronavirus zu verstehen und mehr Informationen über dessen Verbreitung zu gewinnen. Hier hilft uns das Sentinelverfahren und wird uns zusätzliche Informationen bringen, die wir dann nutzen können, um unsere Strategien im Umgang mit dem Coronavirus weiter zu verbessern», sagte Lucha.

Autor:

Katrin Gerweck aus Bretten

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