Ulrike Lacher, Rektorin der Samuel-Friedrich-Sauter-Schule Flehingen, wurde in den Ruhestand verabschiedet
„Vielen Kindern Grundstein für weiteren schulischen Weg gelegt“

Verabschiedung im kleinen Kreis (von links): geschäftsführender Schulleiter Gregor Svoboda, Rektorin a. D. Eva Albecker, Rektorin Ulrike Lacher, Bürgermeister Thomas Nowitzki und der Elternbeiratsvorsitzende Jürgen Hoffmann.
  • Verabschiedung im kleinen Kreis (von links): geschäftsführender Schulleiter Gregor Svoboda, Rektorin a. D. Eva Albecker, Rektorin Ulrike Lacher, Bürgermeister Thomas Nowitzki und der Elternbeiratsvorsitzende Jürgen Hoffmann.
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Oberderdingen-Flehingen (kn) In einer kleinen Feierstunde im Rathaus Oberderdingen wurde die Rektorin der Samuel-Friedrich-Sauter-Schule Flehingen, Ulrike Lacher, nach über 40 Jahren im Schuldienst in den Ruhestand verabschiedet. Im kleinsten Kreis nahmen an der Feier unter anderem Bürgermeister Thomas Nowitzki sowie der Rektor der Leopold-Feigenbutz-Realschule und geschäftsführender Schulleiter Gregor Svoboda und Elternvertreter Jürgen Hoffmann teil.  Nach dem das Staatliche Schulamt aufgrund der Corona-Pandemie alle Verabschiedungsfeiern in diesem Jahr abgesagt hatte, waren sich Nowitzki und  Svoboda nach eigenem Bekunden einig gewesen: "Wir verabschieden Ulrike Lacher zumindest im kleinen Kreis".

"Grundstein für weiteren schulischen Weg gelegt"

„Als Schulträger ist es uns wichtig, Sie als Rektorin, die 14 Jahre an der Samuel-Friedrich-Sauter-Schule unser Ansprechpartner war und mit herausfordernd Aufgaben betraut war, zu verabschieden“, sagte Bürgermeister Nowitzki und führte weiter aus: „In all den Jahren haben Sie vielen Kindern in der Grundschule den Grundstein für ihren weiteren schulischen Weg gelegt.“

Lacher war in viele Projekte involviert

In den 14 Jahren an der Samuel-Friedrich-Sauter-Schule war Lacher unter anderem 2008 in die Sanierung und dem Umbau des aus den 1950er Jahren stammenden Schulgebäudes involviert. Dies erforderte während der Umbauphase Geduld und Flexibilität. Entstanden ist eine helle und multifunktionale Schule. Bereits 2003 erhielt die Schule vom Ministerium für Kultur, Jugend und Sport das Zertifikat „Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt". Rektorin Lacher initiierte mit der örtlichen Künstlerin Helga Essert-Lehn zudem, dass künstlerische Arbeiten in Form von Glascollagen an der Schule zu sehen waren. Sie sollten die Grundschüler und Eltern darauf aufmerksam machen, wie wichtig es für die Schüler ist, zu Fuß zur Schule zu gehen. Auch beim Projekt „Klasse2000“ zur Gesundheitsförderung, das vom Lions Club Kraichgau Stromberg initiiert wurde, unterstützte Lacher.

Eine erfahrene und kompetente Ansprechpartnerin

Svoboda betonte in seiner Ansprache die gegenseitig, geschätzte Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ulrike Lacher habe immer ein offenes Ohr gehabt und sei eine erfahrene Ansprechpartnerin, mit der der Austausch unkompliziert gewesen sei. „Deshalb war uns allen hier klar, wir lassen dich, liebe Ulrike, nicht einfach so gehen“, sagte Svoboda. Ebenfalls einen guten Draht zu Lacher hatte Eva Albecker. Nachdem Lacher 2006 ihren Dienst als Rektorin an der Grundschule in Flehingen antrat, folgte Albecker 2007 als Rektorin an der Grundschule in Großvillars. Sie habe Lachers Offenheit, Loyalität und ihren Humor geschätzt, so Albecker. In all den Jahren entstand zwischen den beiden nicht nur auf beruflicher Ebene eine enge Zusammenarbeit, sondern auch eine gute Freundschaft.

"Mein Beruf hat mir immer viel Spaß gemacht"

Elternvertreter Jürgen Hoffmann bedankte sich im Namen der Eltern für die freundschaftliche Zusammenarbeit bei Lacher und ihr Engagement außerhalb der Schule. So ermöglichte die scheidende Rektorin zusammen mit dem Elternbeirat das Zirkusfestival, eine Tischtennisplatte und das Chorprojekt an der Schule. Am Ende kam die viel gelobte dann auch noch selbst zu Wort: „Ich bedanke mich bei der Gemeinde als Schulträger, die die Arbeit immer einfach gemacht hat. Ebenso bedanke ich mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen. Wir haben uns gemeinsam entwickelt, haben voneinander gelernt und es sind Freundschaften entstanden. Mein Beruf hat mir immer viel Spaß gemacht. Am meisten werde ich das Unterrichten und die Schüler vermissen“, so Lacher abschließend.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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