Sanierungsarbeiten am Melanchthon-Gymnasium Bretten haben begonnen
Abbrucharbeiten im Bronnerbau

Die Umbauarbeiten am Melanchthon-Gymnasium haben begonnen.
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Bretten (ger) Endlich laufen die Sanierungsarbeiten am Melanchthon-Gymnasium Bretten. Vorausgegangen war eine lange Planungsphase, die immer wieder mit Verzögerungen zu kämpfen hatte. Die Stadt war zuerst einem ungeeigneten Architekturbüro aufgesessen. Zu den Mehrkosten, die dieser Fehler verursacht hatte, hatten sich die Kostenexplosionen hinzugesellt, die die Pandemie auf dem Rohstoffmarkt im Besonderen und dem Bausektor im Allgemeinen mit sich brachten. Daher musste von den Plänen einiges abgespeckt werden. Zwischenzeitlich geht die Stadt von 12,8 Millionen Euro Baukosten aus, 3,4 Millionen Euro davon bekommt sie als Fördergelder aus dem Kommunalen Sanierungsfonds.

Untergeschosse in Rohbauzustand

In den Pfingstferien am 25. Mai haben die Abbrucharbeiten im Bronnerbau begonnen. In den beiden Kellergeschossen des Ende der 1960er-Jahre entstandenen Gebäudes wurde wieder der Rohbauzustand hergestellt. Beim Vor-Ort-Termin überzeugten sich Oberbürgermeister Martin Wolff, Schulbürgermeister Michael Nöltner, die Schulleiterin Elke Bender, zahlreiche Gemeinderäte, die Elternbeiratsvorsitzenden sowie die beiden Schulsprecher vom Fortschritt der Bauarbeiten. Fabian Dickemann, Leiter des Bauamts, und Peter Kloos von der ausführenden Firma Niemann & Hesselschwerdt Bauunternehmung GmbH aus Bad Rappenau führten durch die beiden Geschosse. In der untersten Ebene werden auf der einen Seite die Gymnastikhalle, Gerätelagerräume, Umkleiden und Sanitäreinrichtungen komplett erneuert. Auf der anderen Seite wird der ehemalige Fahrradkeller, der schon seit Jahrzehnten als Probenraum für die Jazz-Ensembles des Musikgymnasiums genutzt wird, vergrößert. Der zweite Probenraum wird für Technik und Umkleiden benötigt und kann durch die Einsparungen in diesem Bereich – mit der neuen Fluchttreppe sollten ursprünglich auch die beiden unteren Ebenen vergrößert werden – nicht an dieser Stelle realisiert werden. Die Treppe, die bisher ein Kuriosum mit hoher Kopfstoßgefahr für alle Menschen ab 1,70 Meter Körpergröße darstellt, wird verlegt. Im Untergeschoss darüber entsteht gegenüber der Mensa ein offener Aufenthaltsbereich für die Schülerinnen und Schüler.

Investitionen in zukünftige Generationen

In weiteren Bauabschnitten werden die übrigen fünf Geschosse auf Vordermann gebracht. In die dunklen Flure kommt durch aufgebrochene Strukturen mit Aufenthalts- und Lernbereichen mehr Licht. Die Fluchttreppe wird zu einem dank Aufzug barrierefreien Treppenhaus. Die Aula im Dachgeschoss wird so ertüchtigt, so dass sie den Bedürfnissen des Musikgymnasiums sowie den klimatischen und technischen Anforderungen entspricht. Ein großes Thema ist auch der Brandschutz sowie Investitionen in die digitale Ausstattung. Oberbürgermeister Martin Wolff lobte die gute Planung, die gemeinschaftlich mit der Schule erarbeitet worden sei, und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass Kosten- und Zeitrahmen – im Juni 2023 sollen die Arbeiten vollendet sein – jetzt weiter eingehalten werden. Gerne investiere die Stadt in die Bildung und damit in zukünftige Generationen. Schulleiterin Elke Bender brachte die Freude der Schulgemeinschaft über den Baustart zum Ausdruck, auch wenn die Arbeiten parallel zum wieder in voller Klassenstärke laufenden Schulbetrieb und der nach wie vor alles dominierenden Pandemie einer „Operation am offenen Herzen“ gleiche. Dank guter Infopolitik seitens des Bauamts durch Fabian Dickemann und die Baufirma finde man aber immer wieder gangbare Lösungen.

Autor:

Katrin Gerweck aus Bretten

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