FDP-Bundestagsabgeordneter Jung verlangt Konsequenzen nach Rastatter Bahnsperrung

FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) ist auf Verkehr- und Infrastruktur-Planung spezialisiert und beschäftigt sich seit vielen Jahren auch mit der Bahn-Infrastruktur. (Foto: zg)
  • FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) ist auf Verkehr- und Infrastruktur-Planung spezialisiert und beschäftigt sich seit vielen Jahren auch mit der Bahn-Infrastruktur. (Foto: zg)
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FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung:
„Bahnsperrung von Rastatt muss Konsequenzen und positive Folgen haben“

Bretten/Rastatt/Berlin. Die erst vor einigen Tagen aufgehobene Sperrung der Rheintalbahn bei Rastatt-Niederbühl muss nach Meinung von FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) Konsequenzen haben. „Es geht dabei nicht nur um die Aufarbeitung der Umstände der Streckensperrung, sondern auch um die Frage, in welcher Weise es in Südwestdeutschland eine Optimierung von Bestandsstrecken (Altstrecken) sowie die Reaktivierung von nach dem Zweiten Weltkrieg zurückgebauten Strecken wie Ludwigshafen – Wörth – Raum Hagenau (F) – Straßburg (F) (Beispiel) geben kann“, sagte Jung am Freitag in Berlin nach einem offenen Brief des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen.

Der FDP-Politiker hatte seit 2014 als Mitglied der Regionalversammlung Mittlerer Oberrhein (Region Karlsruhe) schon umfangreiche Vorschläge vor der Streckensperrung unterbreitet, die Christian Jung nun zeitnah auch in Bezug auf den Bundesverkehrswegeplan 2030 und eine mögliche Optimierung in Bezug auf die Eisenbahn-Infrastruktur nach „Rastatt“ (weiterer Ausbau/Neubau Rheintalbahn, Überholgleise, Bahnkurven Appenweier/Karlsruhe, Elektrifizierungen, Lärmschutz) ergebnisoffen diskutieren und umsetzen möchte. Dies gelte auch für die Strecke Bruchsal - Bretten - Mühlacker.

„Ich teile den Standpunkt, dass die Sperrung ein schwerer Rückschlag für die Güterverkehrsbranche und den Transport von Gütern auf der Schiene darstellt. Insgesamt benötigen wir ein neuartiges Krisenmanagement (Interoperabilität, Notfallmanagement) in Bezug auf die deutsche Bahn-Infrastruktur. Das Abtauchen von verschiedenen Verantwortungsträgern in den vergangenen Wochen hat uns in der Region Karlsruhe und darüber hinaus sehr verwundert und ebenso irritiert“, betonte der Bundestagsabgeordnete. Der Unfall von Rastatt müsse deshalb zu einer Stärkung der Bahn-/Schienen-Infrastruktur führen. Dabei sei es notwendig, zu europäisch abgestimmten Lösungen unter Einbindung der Schweiz auch im Hinblick auf die Bedeutung des Güterzugbahnhofs Karlsruhe zu kommen. Insgesamt müsse die „Aufarbeitung Post-Rastatt“ zu einer Optimierung des gesamtdeutschen Bahnnetzes führen.

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