FDP-Landtagsabgeordneter Christian Jung weist auf Landesförderung hin
Region muss Starkregen besser trotzen!

FDP-Landtagsabgeordneter Christian Jung setzt sich für mehr kommunale Konzepte zum Starkregenrisiko-Management ein.
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  • Foto: Matthias Busse
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FDP-Landtagsabgeordneter Christian Jung ruft Kommunen auf, beim Starkregenrisiko-Management aktiv zu werden und Landesförderung in Anspruch zu nehmen.

Bretten/Stutensee. Unwetter haben auch in der Region Karlsruhe in den vergangenen Wochen für gesperrte Straßen und vollgelaufene Keller gesorgt. Viele Feuerwehren waren im Dauereinsatz, weil erst Starkregen und anschließend Hochwasserereignisse in den Kommunen eintraten. Um solche Schadenserfahrung künftig zu vermeiden, informierte der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Jung (Wahlkreis Bretten) die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region über eine bestehende Landesförderung zum kommunalen Starkregenrisikomanagement. Gleichzeitig forderte er die Kommunen auf, beim Thema aktiv zu werden.

70 Prozent Landesförderung

„Die Erstellung eines Konzepts zum Starkregenrisikomanagement ist eine kommunale, freiwillige Aufgabe, die mit 70 Prozent Landesmitteln gefördert werden kann“, sagte Christian Jung. „Neben Leib und Leben kann auch privates Eigentum, öffentliche Güter und kritische Infrastruktur vor Schäden bewahrt werden, die wesentlich schwerer wiegen, als die Kosten für die Erstellung des Konzepts.“ Mit einem durchdachten Starkregenrisikomanagement können somit kommunale Entscheider das Risiko in ihren Gemeinden besser beurteilen und gleichzeitig Maßnahmen ergreifen, um mögliche Schäden zu verringern oder komplett zu vermeiden. Die Landesförderung unterstützt ein Gesamtkonzept aus Starkregengefahrenkarten, Risikoanalysen und darauf aufbauenden Handlungskonzepten.

Nur wenige Kommunen haben ein Starkregenmanagement-Konzept

„Da auch künftig vermehrt mit drastischen Wetterereignissen zu rechnen ist, empfiehlt sich die Erstellung eines solchen Konzeptes im Rahmen der kommunalen Vorsorgeplanung“, betont Christian Jung, der im Landtag auch stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Landesentwicklung und Wohnen ist. Nach Auskunft des liberalen Abgeordneten besitzen aktuell nur etwa fünf Prozent der Kommunen in Baden-Württemberg ein Starkregenmanagement-Konzept. Über die teilweise drastischen Auswirkungen von Starkregen und Hochwasser hatte sich Jung schon vor einigen Wochen in verschiedenen Gemeinden und Städten seines Wahlkreises und im Landkreis Karlsruhe selbst ein Bild verschafft.

Landesweite Einführung des Warnsystems Cell Broadcasting wäre sinnvoll

Neben den Kommunen sieht Jung aber ebenso die Landesregierung von Baden-Württemberg weiter in der Pflicht: „Die Warnmechanismen im Land müssen weiter ausgebaut werden“, fordert der FDP-Landtagsabgeordnete. „Ein Ansatz wäre dabei die landesweite Einführung des Warnsystems Cell Broadcasting, mit dem die Bürgerinnen und Bürger einer betroffenen Region automatisiert per SMS über akute Gefahrenlagen informiert werden. Nicht nur in den USA ist dies bereits die gängige und erfolgreiche Methode, um Menschen über bevorstehende Extremlagen zu informieren.“

Autor:

Freie Demokraten FDP / Region Bretten aus Bretten

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