Schwere Fanrandale beim Spiel KSC gegen Nürnberg

Zu schweren Ausschreitungen kam es beim Spiel des Karlsruher SC gegen den 1. FC Nürnberg.
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  • Foto: Thomas Springer
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Alle Hände voll zu tun hatte die Polizei, um die rivalisierenden Fanlager bei der Zweitligabegegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Nürnberg am Sonntagnachmittag voneinander zu trennen.

Karlsruhe (ots) Ärgerlich war für den Karlsruher SC nicht nur die 0:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg, sondern auch das Verhalten der Gästefans. So hatte die Polizei alle Hände voll zu tun, um die rivalisierenden Fanlager bei der Zweitligabegegnung voneinander zu trennen.

Pyrotechnik und Leuchtraketen

Während der zweiten Spielhälfte zündeten Nürnberger Ultras in ihrem Block Pyrotechnik und provozierten die Heimfans. Neben dem Abbrennen von Pyrotechnik schossen die Anhänger des Nürnberger Clubs Leuchtraketen in den Stadioninnenraum sowie in Richtung KSC-Fans und zündeten mehrere Knallkörper. Das Spiel wurde daraufhin für zehn Minuten unterbrochen.

Brachiale Gewalt macht Schlagstockeinsatz nötig

Ausgelöst durch die Provokationen und einen offenbar länger schwelenden Ultrakonflikt versuchten einige Heimfans gewaltsam in den Gästefanblock vorzudringen. Dies konnte durch die Polizei aber verhindert werden. Im weiteren Verlauf verließ eine rund 150-köpfige Karlsruher Ultragruppe das Stadion, um über die Eingänge Germania und Fasanengarten erneut zu den Nürnbergern vorzustoßen. Dabei wurde ein von Ordnern bewachtes Trenntor mit Brachialgewalt geöffnet und überwunden. Wiederum verhinderte die Polizei ein weiteres Vordringen in den Gästefanbereich, was aber wie schon bereits beim ersten Versuch in den Gästeblock zu gelangen, den Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray erforderlich machte.

2.500 Fans aus Nürnberg

Sowohl Karlsruher als auch Nürnberger Fans suchten auch in der Nachspielphase die Konfrontation. Durch konsequente Trennung der beiden Fanlager konnte die Polizei, die mit mehr als 300 Beamten im Einsatz war, eine direkte Auseinandersetzung verhindern. Schließlich verließen die unter anderem mit 25 Bussen angereisten 2.500 Nürnberger Fans Karlsruhe unter polizeilicher Begleitung. Zwei Karlsruher Fans wurden während den Auseinandersetzungen festgenommen. Mehrere Personen erlitten durch den Pfeffersprayeinsatz Augenreizungen. Die weiteren Ermittlungen zum Geschehen dauern an.

Weitere Berichte über den Karlsruher Sport Club sowie viele Bilder findet Ihr auch auf der großen Themenseite Karlsruher SC.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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