Freudiges Wiedersehen
Ehemalige „Neffler“ treffen sich

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Bretten-Diedelsheim (wb) Wenn sich Menschen begegnen, die sich jahrelang nicht mehr gesehen haben, ist dies oft ein bewegender Moment. So auch bei einem besonderen Zusammentreffen ehemaliger Lehrlinge, heute Auszubildende, der Brettener Neff-Werke, die inzwischen zur Bosch-Gruppe gehören. Damals war die Firma noch familiengeführt und der Inhaber Dr. Alfred Neff auch Präsident der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Entsprechend hoch waren die Ansprüche an die Lehrlinge, woraus eine sehr gute Ausbildung resultierte.

Die zwei ehemaligen Werkzeugmacher-Lehrlinge Wolfgang Enderes und Manfred Bühler recherchierten in einer wahren Sisyphus-Arbeit die heutigen Wohnsitze der einstigen Mitstreiter und luden zu einem Treffen. Nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass hier von den Ausbildungsjahren um 1962 bis 1968 die Rede ist. So folgten schließlich sechzehn Ehemalige der Einladung und trafen sich am 27. November zum gemütlichen Beisammensein im Clubhaus der Sternfahrer in Diedelsheim. Sogar ein ehemaliger Ausbilder ließ es sich nicht nehmen, dabei zu sein.

Teilweise lagen zwischen den letzten Kontakten fünfzig Jahre und mehr. Es war also nicht verwunderlich, dass sich viele nicht wiedererkannten. Nachdem das erste Eis gebrochen war, gab es natürlich sehr viel zu erzählen. Zum einen über die alten Zeiten, dann aber auch über die verschiedenartigen Werdegänge. Nur wenige blieben ihrem damals erlernten Beruf treu und einige machten erstaunliche Karrieren. Heute haben die allermeisten längst das Rentenalter erreicht.

Die Lehrwerkstatt war damals noch im Werk I gegenüber der Alten Post, wo heute Aldi und dm-Markt ihre Produkte verkaufen. Rechts vom Eingang befand sich ein mehrstöckiges Gebäude, das damals die sogenannte Presserei und in den oberen Räumen die Konstruktionsbüros sowie Teile der Verwaltung beherbergte. Auf der linken Seite schloss sich, nach der Pforte und einer Brücke über den Saalbach, der Werkzeug- und Vorrichtungsbau mit Härterei an. Im Untergeschoss gab es sogar eine Schmiede. Angegliedert waren eine Versuchswerkstatt und eben die Lehrwerkstatt, in der man eine für damalige Verhältnisse vorbildliche Ausbildung genoss.

Autor:

Werner Binder aus Region

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