Zukunftsgerichtet mit Kontinuität und nachhaltig trotz Corona-Pandemie
Landrat bringt Haushalt 2021 ein

Im Hallensportzentrum in Bretten brachte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel den Kreishaushalt 2021 ein.
  • Im Hallensportzentrum in Bretten brachte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel den Kreishaushalt 2021 ein.
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Kreis Karlsruhe/Bretten (kn) Mit einem Gesamtvolumen von 557 Millionen Euro, davon 27 Millionen Euro für Investitionen, sowie einer stabilen Kreisumlage von 30 Prozentpunkten brachte Landrat Christoph Schnaudigel den Entwurf des Kreishaushaltes für 2021 in den Kreistag des Landkreises Karlsruhe ein, der am 12. November im Hallensportzentrum Bretten stattfand. Schnaudigel wies dabei auf die Haushaltsrisiken hin, die zwar mit jedem neuen Haushalt verbunden seien, die durch die Corona-Pandemie jedoch noch unkalkulierbarer seien.

Größter Ausgabeposten ist der Sozialetat

Größter Ausgabeposten ist erneut der Sozialetat, der mit 251,5 Millionen Euro gegenüber der Planung des Vorjahrs (245,2 Millionen Euro) weiter gestiegen ist, was im Wesentlichen auf höhere Fallzahlen insbesondere in der Jugend- und Eingliederungshilfe, Tarifsteigerungen sowie die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zurückzuführen ist. Auf 108 Millionen Euro steigen die Personalkosten, bedingt zum einen durch die Besoldungs- und Tarifsteigerungen, zum anderen durch Stellenmehrungen; allein im Gesundheitsamt müssen 40 neue Stellen eingerichtet werden.

Investitionen auf Vorjahresniveau

Mit 27 Millionen Euro hat der Landkreis Karlsruhe ein Investitionspaket auf Vorjahresniveau geschnürt. Über 10 Millionen Euro sind für die Modernisierung und Sanierung kreiseigener Schulen vorgesehen zuzüglich 2,5 Millionen Euro für die Digitalisierung an den Schulen. 4 Millionen Euro sollen in den Bau von Kreisstraßen und Radwegen fließen, hinzu kommen 1,75 Millionen Euro für die schrittweise Umsetzung des Standortkonzeptes der Straßenmeistereien. Für das weitere Verfahren zum Verwaltungsgebäude Beiertheimer Allee 2 sind 4,3 Millionen Euro eingestellt.

Daneben brachte der Landrat den Wirtschaftsplan mit mittelfristiger Finanzplanung des Eigenbetriebes „Abfallwirtschaftsbetrieb“ sowie die Haushaltspläne der Kreisstiftungen „Fürst-Stirum-Hospitalfonds“ und „Großherzoglicher Unterstützungsfonds“ ein. Der Kreistag verwies die Verwaltungsentwürfe ohne Aussprache an die zuständigen Ausschüsse.
Die Haushaltsrede von Landrat Dr. Schnaudigel ist auf der Homepage des Landratsamtes unter „Aktuelles“ abzurufen.

Autor:

Katrin Gerweck aus Bretten

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