Karlsruher SC
Nach Quarantäne-Verordnung: Kreuzer widerspricht Kritik

Sportchef Oliver Kreuzer hat Kritik widersprochen, der Karlsruher SC habe sich nicht an das geltende Hygienekonzept gehalten.
  • Sportchef Oliver Kreuzer hat Kritik widersprochen, der Karlsruher SC habe sich nicht an das geltende Hygienekonzept gehalten.
  • Foto: GES/Helge Prang
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Karlsruhe (dpa) Sportchef Oliver Kreuzer hat Kritik widersprochen, der Karlsruher SC habe sich nicht an das geltende Hygienekonzept gehalten. "Diese Aussage stimmt nicht", sagte der Sportgeschäftsführer des Fußball-Zweitligisten am Donnerstag, 8. April, der Deutschen Presse-Agentur. Der KSC achte penibel darauf, dass jedes Detail umgesetzt werde. "Seit Beginn der Pandemie versuchen wir das gesamte Konzept zu 100 Prozent einzuhalten. Es ist uns ja tatsächlich auch 14 Monate lang geglückt", sagte der 55-Jährige: "Jetzt hat es uns einmal erwischt".

Unklarheiten über Zusammenkünfte

Das Team des Tabellensechsten war am Dienstag vom Gesundheitsamt Karlsruhe nach dem dritten Corona-Fall binnen einer Woche für 14 Tage in Quarantäne geschickt worden. "Es war relativ einfach zu sagen, dass es Termine gegeben hat, an denen das ganze Team teilgenommen hat - und auch in einer Form, wo man sagen muss: ohne Schutz", hatte der stellvertretende Leiter der Behörde, Ulrich Wagner, am Mittwoch beim SWR die Quarantäneanordnung begründet.

Keine Änderungen im System

Nach Kreuzers Ansicht ist es jedoch nicht bewiesen, dass sich der dritte Spieler tatsächlich in besagter Mannschaftsbesprechung angesteckt habe. Dies könne auch beim Bäcker oder beim Metzger passiert sein. "Man vermutet es. Aber jetzt zu sagen, der KSC verstoße gegen das Hygienekonzept, ist mir zu populistisch", sagte er. Natürlich gebe es, wie in jedem System, auch hier Lücken. "Davon will ich uns auch gar nicht freireden", sagte Kreuzer, der Änderungen im System jedoch nicht für notwendig hält.

"Wir sind alle nur Menschen"

Derweil hat die Deutsche Fußball Liga den KSC zu einer Stellungnahme aufgefordert, wie ein DFL-Sprecher bestätigte. Künftig solle nach Kreuzers Angaben beim KSC allerdings noch mehr darauf geachtet werden, dass alle Spieler ihren Mund-Nasen-Schutz "wirklich in jeder Sekunde" tragen. Völlige Sicherheit ist nach Kreuzers Ansicht aber auch dann illusorisch. "Wir sind alle nur Menschen. Und ich kann auch einen Spieler nicht 24/7 kontrollieren", sagte der frühere FC-Bayern-Profi.

Alles rund um den Karlsruher SC lesen Sie auf unserer Themenseite.

Autor:

Kraichgau News aus Bretten

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

9 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen