Katastrophenfall in Bretten geprobt

Mit Schutzanzügen wurde der Ernstfall auf dem Geländer einer Spedition in Gölshausen geprobt.
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  • Mit Schutzanzügen wurde der Ernstfall auf dem Geländer einer Spedition in Gölshausen geprobt.
  • Foto: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Karlsruhe
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Die Einsatzeinheit Ost des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe übte zusammen mit dem Gefahrengutzug Karlsruhe-Nord der Feuerwehr den Ernstfall für Einsätze mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Stoffen. Einsatzort war eine Spedition in Gölshausen.

Bretten (pm) Gefährliche Stoffe sind in einer Spedition im Brettener Stadtteil Gölshausen ausgetreten. Es muss davon ausgegangen werden, dass Menschen kontaminiert wurden. Dieses Horrorszenario war zum Glück nicht real, sondern wurde der Einsatzeinheit Ost des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe und dem Gefahrengutzug Karlsruhe-Nord der Feuerwehr nur als Übungsszenario vorgegeben. Um den Ernstfall zu proben, wurde diesmal die Melanchthonstadt als Einsatzort auserkoren.

Schutzanzüge gegen Gefahrenstoffe

Um neun Uhr morgens trafen sich die 32 ehrenamtlichen Rotkreuzler der fünften Einsatzeinheit Ost in Bretten, um das bevorstehende Übungszenario zu besprechen. Zusammen mit dem Gefahrengutzug der Feuerwehr machten sich die Helfer dann zum Einsatzort auf. Auf dem Betriebshof einer Spedition in Gölshausen musste sich die gemeinsame Führungsgruppe erst einmal einen Blick über die Lage verschaffen, bevor sie anfangen konnten, eine Anlage zur Dekontamination der Verletzten aufzubauen. Durch besondere Anzüge wurden die Helfer dabei vor den ausgetretenen Gefahrenstoffen geschützt und konnten so die Dekontamination sowie die medizinische Versorgung der betroffenen Personen übernehmen.

Enormer personeller und logistischer Aufwand

„Gerade bei solchen CBRN-Lagen (chemisch, biologisch, radiologisch und nuklear) ist das Zusammenspiel von allen Organisationen wichtig und muss natürlich eingeübt werden“, betonte Holger Kröner, Einsatzführer der Einsatzeinheit Ost. Schon alleine der personelle und logistische Aufwand, der für einen solchen Einsatz gestellt werden müsse, sei enorm. Das DRK war zum Beispiel mit einem Gerätewagen, einem Fahrzeug für Technik und Sicherheit, zwei Notfallkrankenwagen und zwei Mannschaftstransportern vor Ort. Dazu kamen noch viele Fahrzeuge der Feuerwehr, unter anderem mit speziellem Personal und Geräten zur Dekontamination. Gerade mit Blick auf die derzeitige Bedrohungslage durch Terrorismus werde dies sicherlich nicht die letzte Übung vor CBRN-Gefahren gewesen sein, betonten die Verantwortlichen.

Mit Schutzanzügen wurde der Ernstfall auf dem Geländer einer Spedition in Gölshausen geprobt.
Gruppenfoto der Helfer.
Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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