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Hilfsgüter auf dem Weg ins Krisengebiet
Feuerwehren aus dem Landkreis Karlsruhe machen sich auf den Weg an die ukrainische Grenze

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Region (kn) Die Pakete aus Hilfsgütern werden seit Tagen vorbereitet, verpackt und in drei Sprachen beschriftet: Deutsch, polnisch, ukrainisch. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer sowie Mitarbeiter des Landratsamtes Karlsruhe und der Feuerwehren im Landkreis Karlsruhe sind im Einsatz für eine Spendenaktion. Am Freitag, 18. März, startete schließlich der Konvoi aus sieben Feuerwehr-Fahrzeugen in Bruchsal seine Reise. Das Ziel: die ukrainische Grenze. Damit unterstützen der Landkreis und seine Feuerwehren eine Aktion des Landkreises Freudenstadt. Dieser hilft seinem polnischen Partnerlandkreis Tomaszowski, der täglich eine große Anzahl an geflüchteten Menschen aus der Ukraine aufnimmt und versorgt.

Rückkehr in die Heimat am Montag

Insgesamt sieben Fahrzeuge der Feuerwehren Bruchsal, Eggenstein-Leopoldshafen, Ettlingen, Kronau und Weingarten, rund 25 ehrenamtliche Einsatzkräfte von den genannten Feuerwehren sowie zwei Einsatzkräfte von der Feuerwehr Walzbachtal als Unterstützung der Fahrer haben sich am Freitagabend auf den Weg Richtung Polen gemacht. Ihre Ankunft in Tomaszowski ist am Samstagnachmittag geplant, ihre Rückkehr in die Heimat am Montag. Auf der Strecke kommen weitere Fahrzeuge von Feuerwehren aus dem Landkreis Freudenstadt hinzu. Gemeinsam werden sie ihren Weg fortsetzen.

"Zusammenhalt zwischen den Einsatzkräften, unabhängig von Landkreis-Grenzen"

Allein die Fahrzeuge der Feuerwehren aus dem Landkreis Karlsruhe haben Kapazitäten für rund 80 Europaletten. Die verladenen Spenden wurden zuvor über Aufrufe der Feuerwehren und Kommunen in der Bevölkerung gesammelt: darunter wärmende Wolldecken, Isomatten, Thermoskannen, Taschenlampen und Verbandsmaterial. „Es ist beeindruckend, wie viele Menschen sich in den vergangenen Tagen für die Spendenaktion engagiert haben. Das Ergebnis beweist erneut, welche Bedeutung unsere Feuerwehren besonders in Krisensituationen haben. Ich freue mich über den großen Zusammenhalt zwischen den Einsatzkräften, unabhängig von Landkreis-Grenzen“, sagt Landrat Dr. Christoph Schnaudigel.

Live-Ticker auf Webseite

Bereits Anfang März organsierte der Landkreis Freudenstadt eine erste Spendenaktion für seinen polnischen Partnerlandkreis. Dieses Mal übernehmen Einsatzkräfte aus dem Landkreis Karlsruhe größtenteils den Transport. Darüber, wie sich der Weg und die Übergabe gestalten, berichtet der Landkreis Freudenstadt ab Freitag wiederholt in einem digitalen Live-Ticker auf seiner Website www.landkreis-freudenstadt.de.

Autor:

Kraichgau News aus Bretten

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