Dehom in Ober- und Untergrombach: Sage vom Eselsbuckel

Ein Mann machte sich in Obergrombach auf, um vor Mitternacht die Stadt Bruchsal zu erreichen. Die Nacht war stockdunkel, als der Mann uns sein bepackter Esel mühselig den etwas steilen Weg hinaufschritten. Da einmal die Nacht stockdunkel, zum andern der Mann nicht ortskundig war, verfehlten sie den Weg. Sie gingen einen schmalen Pfade entlang. Den Hauptweg hatten sie verloren. Voraus ging der Mann, dann folgte ihm der Esel.
Auf einmal blieb das Tier stehen. Der Weg führte nun abwärts. Der Mann schmeichelte seinem Esel, ja sogar er schlug ihn. Aber nichts half. Der Grauschimmel wich keinen Schritt von der Stelle. Erst als er hinter ihm stand, lief er wieder weiter. Dies schien ja weiter nicht sonderbar; denn ein Esel kann ja sehr störrisch sein.
Plötzlich hielt der Esel wieder. Aber was war das? Das Tier sank unter, tiefer – immer tiefer. Mit verzweifelter Anstrengung wollte der Mann seinen treuen vierbeinigen Begleiter retten. Aber es war zu spät.
Der Mann eilte nach Obergrombach zurück. Dort erfuhr er, dass an jener Stelle tatsächlich ein Sumpf war, den die Ortseinwohner „Seebrunnen“ nannten. Als die Hilfe ankam, war der Esel schon versunken.
Seit jener Zeit heißt die Erhöhung vor dem Sumpfe „Eselsbuckel“. Als lange Zeit nachher der Sumpf trocken gelegt wurde, fand man noch den Schädel, die Knochen und die Hufeisen eines Esels. Also muss die Geschichte wahr sein.
Hätte der Esel den Mann vorausgehen lassen, dann wäre dieser im Sumpfe umgekommen. So hatte demnach der Esel seinem Herrn das Leben gerettet.
Quelle: Heimatverein Obergrombach

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Dehom in Ober- und Untergrombach

Autor:

Chris Heinemann aus Bretten

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