Gedenken an bürgerliche Freiheit der Gemeinden im Piemont
Freudenfeuer der Waldenser in Großvillars

Loderndes Freudenfeuer in Großvillars.
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Oberderdingen-Großvillars (kn) Das Freudenfeuer in der Waldensergemeinde Großvillars hat auch in diesem Jahr wieder viele Besucher angezogen. Alljährlich gedenken die Waldensergemeinden im Piemont ihrer bürgerlichen Freiheit im Jahre 1848. An dieser Tradition beteiligen sich seit einigen Jahren auch einige Waldensergemeinden in Deutschland. Anlässlich des Jahrestages dieses Gnadenpatentes, das den Waldensern im Piemont ihre bürgerlichen und politischen Rechte wieder gebracht hat, fand auch im Waldenserort Großvillars bereits zum dritten Mal ein Freudenfeuer vor imposanter Kulisse statt.

Gottesdienst in original Waldensertracht

Den zugehörigen Gottesdienst in der Großvillarser Waldenserkirche eröffneten die Jagdhornbläser Stromberg unter der Leitung von Friedemann Pfizenmeier. Pfarrer Lukas Frei zeigte anschließend in einer beeindruckenden Rede die geschichtliche Entwicklung der Waldenser auf und verband dies mit einem Übergang zur Lage der heutigen Menschenrechte in Deutschland, Europa und der Welt. Der Evangelische Kirchenchor Großvillars, unter der Leitung von Silke Pfeil, begleitete den Gottesdienst, in historischer Waldensertracht gekleidet, mit eingängigen Waldenserliedern und einem Textvortrag von Hans Dieterle. Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die Festgemeinschaft Großvillars und Organisator Oskar Combe kam indes vom Oberderdinger Bürgermeister und Schirmherr Thomas Nowitzki. Combe bedankte sich seinerseits für das Engagement der Helfer und die Unterstützung seitens der Gemeinde. 

Freudenfeuer für Jedermann

Schon im Spätjahr hatte eine kleine Gruppe Holz im Wald geschlagen, um das Freudenfeuer am Vormittag auf einem Grundstück der Familie Vincon vom Büschlehof aufzuschichten. Und auch die "Überlandhilfe" aus Flehingen, Manfred Sauter, war wieder mit schwerem Gerät da, funktionierte einwandfrei. Nach dem Gottesdienst zog dann ein Fackelzug zum Feuerplatz beim Friedhof. Pünktlich zum Abbrennen des Feuers hatte sich dann auch der Wind gelegt und das Freudenfeuer konnte entfacht werden. Jeder konnte mit seiner Fackel ans Holz heran und so zum Entzünden des Stapels beitragen.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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