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Damenhandball Bundesliga Saison 20/21
Neckarsulmer Sport-Union dominiert die Vipern aus Bad Wildungen in der Ballei (40:31/19:16), Carmen Moser und Nathalie Hendrikse müssen in der Schlussphase verletzt ausscheiden

Sarah Wachter (NSU), die in der ersten Halbzeit Isabel Gois im Kasten ablöste.
FotoArchiv Merkel+Merkel
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  • Sarah Wachter (NSU), die in der ersten Halbzeit Isabel Gois im Kasten ablöste.
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Die Neckarsulmer Sport-Union legte gegen die HSG Bad Wildungen (Vipern) furios los und schon in der achten Minute konnte die spanische Nationalspielerin in den Reihen der NSU, Irene Espinola Perez, mit einem Wurf aus dem rechten Rückraum auf  6:2  erhöhen. Sie sollte summa summarum an diesem sonnendurchfluteten Abend auf acht Treffer kommen und ihr Torekonto als Feldtorschützin auf 125 Treffer ausbauen.

Nathalie Hendrikse (ganz links) und Irene Espinola Perez von der NSU versuchen Munia Smits (RL) zu stoppen, die  Linksaußen Anna-Maria Spielvogel (nicht im Bild) einzusetzen versucht...
FotoArchiv Merkel+Merkel
  • Nathalie Hendrikse (ganz links) und Irene Espinola Perez von der NSU versuchen Munia Smits (RL) zu stoppen, die Linksaußen Anna-Maria Spielvogel (nicht im Bild) einzusetzen versucht...
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Tessa Bremmer, die niederländische Trainerin der Vipern, reagierte prompt mit einer Auszeit und versuchte ihr Team, das mit der 5:1-Deckung der NSU große Probleme hatte, zu stabilisieren, was zunächst nicht gelingen sollte, denn Selina Kalmbach konnte in der siebzehnten Minute durch ein sogenanntes Empty Goal bereits das 13:7 erzielen und damit einen klaren 6-Tore-Vorsprung für die NSU herausarbeiten. Alles deutete in dieser Spielphase darauf hin, dass die Vipern an diesem Sonntagabend peu a peu unter die Räder geraten könnten.

Jana Scheib, Torjägerin der Vipern, im rechten Rückraum operierend, die in der Ballei 5 Feldtore für ihr Team warf und von der NSU-Defensive nie ganz auszuschalten war. In der Tabelle der Feldtorschützinnen der Damenhandball-Bundesliga jetzt mit 142 Treffern hinter Marketa Jerabkova (Thüringer HC/143 Treffer) auf Platz 2.
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  • Jana Scheib, Torjägerin der Vipern, im rechten Rückraum operierend, die in der Ballei 5 Feldtore für ihr Team warf und von der NSU-Defensive nie ganz auszuschalten war. In der Tabelle der Feldtorschützinnen der Damenhandball-Bundesliga jetzt mit 142 Treffern hinter Marketa Jerabkova (Thüringer HC/143 Treffer) auf Platz 2.
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Während bei der NSU in der 19. Minute Sarah Wachter Isabel Gois im Tor ersetzte, kam für die an diesem Abend glücklose Vipers-Goalkeeperin Manuela Brütsch (2 Paraden) Lea Schüpbach (5 Paraden) ins Tor der HSG Bad Wildungen.

Sabine Heusdens (HSG Bad Wildungen) bei einem ihrer fünf Siebenmeter (davon 4 verwandelt).
Erzielte 10 Tore für ihr Team, konnte aber die klare Niederlage nicht verhindern.
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  • Sabine Heusdens (HSG Bad Wildungen) bei einem ihrer fünf Siebenmeter (davon 4 verwandelt).
    Erzielte 10 Tore für ihr Team, konnte aber die klare Niederlage nicht verhindern.
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In der Folgezeit war es die in der Vorrunde der Saison wieder aktivierte Sabines Heusdens bei den Vipern, die ihr Team im Spiel hielt und die von der offensiv an diesem Abend sehr starken Neckarsulmer Sport-Union in der Schlussphase der ersten Hälfte kaum zu halten war. Mittels zweier Siebenmeter in der 21. und 26. Minute, zweier "Brecher"-Aktionen in der 28. und 29. Minute und einem weiteren Siebenmeter in der 29.Minute brachte Sabine Heusdens ihr Team wieder heran, und zwar auf 16:18 aus Perspektive der Vipern. Selina Kalmbach (LA/NSU), frisch gebackene Nationalspielerin (versus Portugal), stellte mit dem 19:16 den Pausenstand her. Eine Auszeit von Tanja Logvin in der 27.Minute hatte die Sabine-Heusdens-Show vor der Pause nicht beenden können. Die Vipern von der HSG Bad Wildungen waren wieder im Geschäft, das Spiel, das in der 17.Minute schon entschieden schien, war wieder offen.

Die Vipern Vanessa Plümer (RA) und Anna-Maria Spielvogel (LA) in der Pause des Spiels in der Ballei.
FotoArchiv Merkel+Merkel
  • Die Vipern Vanessa Plümer (RA) und Anna-Maria Spielvogel (LA) in der Pause des Spiels in der Ballei.
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In der Pause hatte Tessa Bremmer die Defense der HSG Bad Wildungen auf ein 4:2-System umgestellt, um die starken Rückraumschützinnen Carmen Moser (RL/7 Tore) und Irene Espinola Perez (RR/8 Tore) weiter vom Gehäuse weg zu halten.

Trainerin Tessa Bremer (Bad Wildungen) gibt die Richtung  für die zweite Halbzeit an...Linker Hand Carmen Moser (77) und Selina Kalmbach (2) von der NSU...Ganz rechts hinter ihr Jana Scheib (22).
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  • Trainerin Tessa Bremer (Bad Wildungen) gibt die Richtung für die zweite Halbzeit an...Linker Hand Carmen Moser (77) und Selina Kalmbach (2) von der NSU...Ganz rechts hinter ihr Jana Scheib (22).
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Bis zur 39. Minute blieben so die Vipern "dran" und konnten auf ein 22:24 verkürzen, was in der 39. Minute zu einer zweiten Auszeit von Tanja Logvin führte, nach der Spielmacherin Lynn Knippenborg (Siebenmeter), Jill Kooij vom Kreis, Nathalie Hendrikse per Konter über rechts und Carmen Moser aus dem linken Rückraum vier Treffer in Folge zum 28:22 (45.Minute) folgen ließen. Das war mehr oder minder die Entscheidung.

Nathalie Hendrikse (6/RA/NSU) kann sich erneut auf rechts durchsetzen und Lea Schüpbach (6/Vipern) überwinden. Maxime Struijs (20/Vipern) und Sabine Heusdens (4/Vipern) können nicht mehr eingreifen.
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  • Nathalie Hendrikse (6/RA/NSU) kann sich erneut auf rechts durchsetzen und Lea Schüpbach (6/Vipern) überwinden. Maxime Struijs (20/Vipern) und Sabine Heusdens (4/Vipern) können nicht mehr eingreifen.
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Leider zog sich Carmen Moser in der 50.Minute bei ihrem Treffer zum 31:24 für die NSU eine schwere Knieverletzung zu, sie musste von der Platte und nach dem Spiel in die Kabine getragen werden, und in der 57.Minute musste Nathalie Hendrikse mit einer Kopf-Nacken-Verletzung aus dem Spiel genommen werden.
Seit Montagmorgen, also heute, wissen wir durch die NSU-News (siehe Website), dass sich Carmen Moser einen Riss des Innenbandes und des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen hat und nach einer Operation lange ausfallen wird. Nathalie Hendrikse hat sich eine Halswirbel-Stauchung zugezogen und wird die nächsten Wochen ausfallen.

Defensivspezialistin Lucie-Marie Kretzschmar (RL) netzt in der 59. Minute zum 39:30 für die NSU ein.
Annika Ingenpaß (2/Vipern), Jana Scheib (22/ Vipern) und Sara Senvald (5/NSU) beobachten die Aktion.
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  • Defensivspezialistin Lucie-Marie Kretzschmar (RL) netzt in der 59. Minute zum 39:30 für die NSU ein.
    Annika Ingenpaß (2/Vipern), Jana Scheib (22/ Vipern) und Sara Senvald (5/NSU) beobachten die Aktion.
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Trotz dieser Nackenschläge zog die Neckarsulmer Sport-Union in der Schlussphase auf 40:31 davon. Spielmacherin Lynn Knippenborg, die ein herausragendes Match ablieferte, setzte in der 60.Minute mit ihrem achten Treffer den Schlusspunkt.

Siegerfoto der NSU nach dem 40:31 versus die HSG Bad Wildungen (Vipern). Auf dem Siegerfoto fehlen die im Spiel verletzten Spielerinnen Carmen Moser und Nathalie Hendrikse.
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  • Siegerfoto der NSU nach dem 40:31 versus die HSG Bad Wildungen (Vipern). Auf dem Siegerfoto fehlen die im Spiel verletzten Spielerinnen Carmen Moser und Nathalie Hendrikse.
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Tanja Logvin/Trainerin der NSU nach dem Spiel:
"Ich bin noch immer geschockt von den beiden Verletzungen in den letzten zehn Minuten und hoffe einfach, dass es nicht so schlimm ist, wie wir aktuell leider befürchten. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, wir haben uns heute sehr stark präsentiert und ein gutes Spiel gezeigt. Wir haben die Abwehrformation auf eine 5:1-Deckung umgestellt und diese kräftezehrende Formation das gesamte Spiel durchgehalten, dazu werfen wir heute im Angriff 40 Tore."

Torschützinnen/Vipern/HSG Bad Wildungen: Sabine Heusdens (10 /4 Siebenmeter), Jana Scheib (5), Kira Schnack (5/2 Siebenmeter), Anna- Maria Spielvogel (5), Maxi Mühlner (2), Maria Ines Da Silva (2), Marieke Blase (1), Maxime Struijs (1)

Torschützinnen NSU: Irene Espinola Perez (8), Lynn Knippenborg (8/2 Siebenmeter), Carmen Moser (7), Nathalie Hendrikse (6), Selina Kalmbach (5), Lucie-Marie Kretzschmar (3), Jill Kooij (3)

Autor:

Wolfgang Merkel aus Region

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