Höhere Beteiligung an Bundestagswahl im Südwesten als 2013

Die Wahlbeteiligung im Südwesten ist 2017 höher als im Jahr 2013.
  • Die Wahlbeteiligung im Südwesten ist 2017 höher als im Jahr 2013.
  • Foto: Pixbay, Webandi
  • hochgeladen von Wiebke Hagemann

Bis zum Mittag zeichnet sich bereits eine höhere Wahlbeteiligung zur heutigen Bundestagswahl als 2013 ab. In Stuttgart gaben demnach 47,3 Prozent der Stimmberechtigten bis 12 Uhr ihre Stimme in ab.

Stuttgart/Karlsuhe/Freiburg/Sigmaringen (dpa/lsw) Die Bundestagswahl hat in Baden-Württemberg nach einem ruhigen Start an Fahrt aufgenommen. In den meisten größeren Städten des Landes lag die Wahlbeteiligung um die Mittagszeit höher als zur gleichen Zeit 2013. Landesweit können rund 7,7 Millionen Wahlberechtigte ihre Stimmzettel für die Bundestagswahl abgeben. Viele wählten per Brief. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wählte im Rathaus von Laiz bei Sigmaringen.

Höhere Anzahl Briefwähler

In Stuttgart hatten bis 12.00 Uhr 19,6 Prozent der rund 376 000 Stimmberechtigten gewählt. «Das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als 2013», sagte Sprecher Sven Matis. Die Anzahl der Briefwähler liegt in der Landeshauptstadt bei 27,7 Prozent (2013: 23,9). Damit lag die Wahlbeteiligung zum Mittag bereits bei 47,3 Prozent.

In Freiburg gingen bis 11.00 Uhr 13,8 Prozent der 156 234 Stimmberechtigten an die Wahlurnen (2013: 12,5). Die Briefwähler eingerechnet lag die Wahlbeteiligung bei 38,7 Prozent (2013: 31,9).

In Pforzheim lag die Wahlbeteiligung um 11.00 Uhr bei 13,86 Prozent (2013: 13,33). In Karlsruhe kam die Wahlbeteiligung (Stand 12.00 Uhr) auf einen Wert von 25,01 Prozent (2013: 25,4). Hierin sind die Briefwähler mit eingerechnet.

Kretschmann hofft auf zweistelliges Ergebnis

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) kam ohne Ehefrau Gerlinde ins Wahllokal. «Ich habe heute so früh gewählt wie noch nie», sagte Kretschmann der Deutschen Presse-Agentur. «Normalerweise wähle ich immer nach dem Kirchgang. Aber heute muss ich nach Berlin schon recht früh. Dort haben wir noch Besprechung, um uns auf die Eventualitäten ein bisschen vorzubereiten. Ich hoffe, dass das Ergebnis besser ist als die Umfragen - also zweistellig», erklärte Kretschmann.

Ergebnis soll bis Montag vorliegen

In den bundesweiten Umfragen liegt die CDU mit Kanzlerin Angela Merkel weit vor SPD-Herausforderer Martin Schulz. Spannend dürfte die Frage werden, wer als drittstärkste Kraft in den Bundestag einzieht: die FDP, die Linke oder die Alternative für Deutschland (AfD). Geringere Chancen auf den dritten Platz im Bund haben nach den jüngsten Umfragen die Grünen.

In Baden-Württemberg bewerben sich insgesamt 587 Frauen und Männer um ein Bundestagsmandat. Für die CDU sitzen derzeit 43 Politiker aus dem Südwesten im Parlament. Von der SPD sind es bislang 20, von den Grünen 10 und von der Linken 5. AfD und FDP sind derzeit nicht im Parlament vertreten. Das vorläufige Ergebnis der Bundestagswahl soll in der Nacht zum Montag vorliegen.

Autor:

Wiebke Hagemann aus Bretten

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by Gogol Publishing 2002-2019. Dieses Nachrichtenportal mit dem integrierten Leserreporter-Modul und die gedruckte Zeitung werden mit Gogol Publishing produziert - dem einfachen Redaktionssystem für Anzeigenblätter und Lokalzeitungen.