„Das macht uns aus”: Bretten ist eine „Kleinstadtperle”

Das Projekt soll der Stadt Bretten überregionale Aufmerksamkeit verleihen, die Vernetzung innerhalb der Kleinstadtperlen ermöglichen und für einen Imagegewinn in um Bretten sorgen. Auch der wirtschaftliche Erfolg gehört in diesem Zusammenhang zum Projekt dazu.

Um vom Städtetourismus künftig stärker profitieren zu können, wurde das Projekt „Kleinstadtperlen“ ins Leben gerufen, in das zwölf Kleinstädte in Baden-Württemberg aufgenommen wurden. Auch Bretten konnte überzeugen und gehört der Initiative an.

Bretten (hk/pm) Um vom Städtetourismus künftig stärker profitieren zu können, wurde das Projekt „Kleinstadtperlen“ ins Leben gerufen, in das zwölf Kleinstädte in Baden-Württemberg aufgenommen wurden. Auch Bretten konnte mit seinen pittoresken Fachwerkhäusern, malerischen Altstadtgassen, dem individuellem Einzelhandel und der vielfältigen Gastronomie überzeugen und gehört der Initiative an. Ein individuelles Kulturangebot – dazu gehören das „Gugg-e-mol“-Theater, das Peter-und-Paul-Fest, der Weinmarkt – sowie eine gut vernetzte Infrastruktur verleihe der Stadt, laut Oberbürgermeister Martin Wolff, ihren besonderen Charme. „Alle, die nach Bretten kommen, lieben genau das an unserem ‚Städtle‘ – und das macht uns auch aus.“ Gemeinsam mit der Tourismus Marketing Baden-Württemberg (TMBW) und den Industrie- und Handelskammern (IHK) im Land werben die Städte um Reisende, die Angebote abseits des Mainstreams suchen. So will man mit der Initiative die Städte vor allem mit unverfälschten, lokalen Erlebnissen und Geheimtipps bei Kurzurlaubern oder Tagesausflüglern bekannter machen – getreu dem Motto „live like a local“. Denn was alle Kleinstädte miteinander verbindet, ist neben einem malerischen Stadtbild und individuellem Charme, vor allem die Dichte an besonderen Cafés, inhabergeführten Geschäften und Freizeitangeboten.

„Wir haben mehr zu bieten als uns selber bewusst ist“

Das alles biete Chancen für die Stadt Bretten, die sich, wie Bürgermeister Michael Nöltner erklärt, für die Initiative nicht aktiv beworben hat, sondern von der IHK ausgewählt wurde. „Darauf können wir stolz sein. Das, was wir alljährlich mit unserer Kultur und Architektur anbieten, war offensichtlich so interessant, dass wir Aufmerksamkeit erregt haben.“ Genau das drücke für ihn der für die Initiative kreierte Begriff „Kleinstadtperle“ aus: „Wir haben mehr zu bieten als uns selber bewusst ist – die Auszeichnung als Kleinstadtperle unterstreicht das.“ Das Projekt soll der Stadt Bretten überregionale Aufmerksamkeit verleihen, die Vernetzung innerhalb der Kleinstadtperlen ermöglichen und für einen Imagegewinn in um Bretten sorgen. Auch der wirtschaftliche Erfolg gehört in diesem Zusammenhang zum Projekt dazu. Laut einer Studie der baden-württembergischen IHK geben Tagestouristen 48 Prozent ihrer getätigten Ausgaben im Einzelhandel aus. Tagestouristen sind auch die Hauptzielgruppe in Bretten und diesem geben im Durschnitt 26,20 Euro aus für Bekleidung, Schmuck, Kunst und Souvenirs und Lebensmittel. Deshalb arbeiten die beiden Ämter „Bildung und Kultur“ und „Wirtschaftsförderung und Liegenschaften“ eng miteinander, bis das Projekt „Kleinstadtperle“ Ende 2019 für Bretten zu Ende geht.

Fotowettbewerb gestartet: Kurzurlaub zu gewinnen

Um die Initiative bekannt zu machen, ist ein Fotowettbewerb gestartet. Städtereisende und Einwohner sind dazu aufgerufen, ihre schönsten Fotos der teilnehmenden Kleinstädte (Bad Säckingen, Bretten, Ehingen, Ellwangen, Freudenstadt, Isny, Münsingen, Schorndorf, Schramberg, Schwäbisch-Hall, Waldkirch und Weinheim) in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram zu teilen. Wer bis zum 20. Juli seine Bilder gemeinsam mit dem Hashtag #Kleinstadtperlen und dem Hashtag der jeweiligen Stadt teilt, kann einen Kurzurlaub in einer drei „Kleinstadtperlen“ gewinnen. Die besten Fotos werden im Anschluss von einer Jury gekürt.
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