Einwöchige Sperrung der K 4530 zwischen Kieselbronn und B 294

Maßnahmen zur Verkehrssicherung – wie im vergangenen Jahr an der B 35 – stehen im Januar bei Kieselbronn an. (Foto: enz)

Ab 7. Januar wird die K 4530 zwischen Kieselbronn und B 294 eine Woche lang komplett gesperrt.

Kieselbronn (enz) In der zweiten Januarwoche wird das Forstamt umfangreiche Arbeiten im Bühlwald entlang der Kreisstraße 4530 zwischen Kieselbronn und der Abzweigung zur B 294 vornehmen. Die Strecke wird daher von Montag, 7. bis Freitag, 11. Januar, komplett gesperrt. Eine Umleitungsstrecke wird ausgeschildert. „Der sehr trockene Sommer hat in unseren Wäldern beträchtliche Schäden angerichtet“, erklärt Forstamtsleiter Frieder Kurtz. „Im Bühlwald zum Beispiel sehen wir sehr viele dürre Äste vor allem in den Kronen der Eichen.“ Das Problem sei dabei auch die Gefährdung der Verkehrsteilnehmer auf der Kreisstraße: „Wenn große Äste herabfallen, kann schnell ein Unfall passieren“, so Kurtz. Selbst die Standsicherheit einzelner Eichen könne auf Dauer nicht gewährleistet werden: „Das Risiko wird noch größer durch kräftige Stürme, wie sie in den vergangenen Jahren immer wieder vorkamen.“

„Je länger wir zuwarten, desto unberechenbarer wird die Situation“

„Die Gemeinde Kieselbronn als Eigentümerin des Waldstücks hat auf einem Streifen von 30 Metern Breite rechts und links der Straße ihre Verkehrssicherungspflicht zu erfüllen“, sagt Bürgermeister Heiko Faber. Deshalb sei der Gemeinderat ausführlich über die Situation informiert worden und habe den nun anstehenden Maßnahmen in seiner November-Sitzung zugestimmt. „Je länger wir zuwarten, desto unberechenbarer wird die Situation“, ergänzt Forstrevierleiter Bernd Obermeier. Im Zuge der Arbeiten müssen auch bis zu 200 Jahre alte kritische Eichen sowie weitere „Problem-Bäume“ gefällt werden, beispielsweise krumme Kirschbäume, die zum Teil in das Lichtraumprofil der Kreisstraße hineinreichen. Der vom Gemeinderat bereits beschlossene Hiebsplan liegt trotz dieser Maßnahme bei etwa 1.100 Festmetern im Gemeindewald; es entsteht kein außerplanmäßiger Holzeinschlag. Ein Team ausgebildeter Forstwirte wird Obermeier unterstützen. Zudem kommen Spezial-Forstmaschinen zum Einsatz, wie Frieder Kurtz erläutert: „Es handelt sich um eine große Maßnahme – das ist nach unserer Erfahrung sinnvoller als eine Serie zeitaufwendiger kleiner Arbeiten.“
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