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Sehenswertes in Flehingen

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Das Wasserschloss

Das Wasserschloss stammt aus der Renaissance. Es war lange Zeit der Stammsitz der Herren von Flehingen. Schon für 1353 ist ein Schloss an der gleichen Stelle erwähnt. Das heutige Gebäude wurde unter Verwendung bestehender Mauerteile des Vorgängerbaus, der 1504 während des Landshuter Erbfolgekriegs von Graf Ulrich von Württemberg niedergebrannt worden war, von Ludwig Wolf von Flehingen und seiner Gemahlin Annaum 1565 erbaut. Das Schloss und die Grundherrschaft kamen 1637 an den Freiherrn Johann Adolf Wolff-Metternich zur Gracht, der Flehingen als kurpfälzisches Lehen von Kurfürst Maximilian von Bayern erhielt. 1876 erwarb es die Gemeinde, 1894 kaufte es der badische Staat und richtete eine Erziehungsanstalt ein. Heute wird es als Bildungszentrum des „Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS)“ genutzt und beherbergt außerdem drei staatlich anerkannte Fachschulen.

Katholische Kirche St. Martin

Über dem Ort gelegen mit schöner Aussicht ist die römisch-katholische Kirche St. Martin. Die alte St. Martins-Kirche war vom Freiherrn Wolff von Metternich zur Simultankirche erklärt und von beiden Konfessionen genutzt worden. 1911 bis 1913 erbauten die Katholiken ihre neue Kirche im neoromanischen Stil. Sie steht unter Denkmalschutz und bildet mit dem Pfarrhaus ein schönes Ensemble.

Neue Schlossgartenhalle

Nach rund 21 Monaten Bauzeit wurde im Oktober 2019 die neue Schlossgartenhalle in Flehingen eingeweiht. Die Entscheidung für einen Neubau war im Frühjahr 2016 gefallen, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die notwendige Generalsanierung der 1975 eingeweihten Althalle ein erhebliches Kostenrisiko beinhaltet hätte. Die neue Halle ist multifunktional und lässt sich sowohl für sportliche als auch für kulturelle Zwecke verwenden. Nach dem Abriss der alten Halle soll im Bereich des ehemaligen Sickinger Schlossareals mit Teich, Wäldchen, Kohlbach und Bissingerbrunnen ein neuer, begrünter und bebauter Ortsmittelpunkt geschaffen werden. Bis dahin dient die Alte Halle jedoch übergangsweise als Domizil für den katholischen Kindergarten St. Josef, der umgebaut wird.

Kirche St. Maria Magdalena

Für Kunsthistoriker ist Kirche St. Maria Magdalena in Sickingen ein Renaissance-Juwel im Kraichgau-Stromberg als Grablege der Ritter, Freiherrn und späteren Grafen von Sickingen.

Autor:

Katrin Gerweck aus Bretten

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