Öbronn und Stein:"Wir brauchen unbürokratische Hilfe"

Der Landtagsabgeordnete der FDP, Erik Schweickert (vorne), informierte sich mit Bürgermeister Norbert Holme über die Schäden durch die Fluten in Ölbronn-Dürrn.
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Nach den verheerenden Unwettern in Ölbronn und Stein (<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://kraichgau.news/bretten/leute/hochwasser-in-der-region-so-packten-die-anwohner-die-aufraeumarbeiten-an-d1570.html">wir berichteten</a>) hat der Landtagsabgeordnete Erik Schweickert, FDP, jetzt schnelle und unkomplizierte Hilfe für die Betroffenen gefordert. Schon jetzt ist eine kostenlose Entsorgung des Hausrats möglich.

Ölbronn-Dürrn (pm/swiz) Noch sind nicht alle Aufräumarbeiten in Ölbronn-Dürrn nach den heftigen Unwettern und Sturzfluten geschafft. Immer noch wird Schlamm und Matsch aus den Häusern geschafft und von der Straße gekratzt. Vor den Häusern stapeln sich die zerstörten Einrichtungen vieler Betroffener. Im Plenum des Landtags von Baden-Württemberg hat nun der Enzkreis-Abgeordnete Erik Schweickert, FDP, eine schnelle und vor allem unbürokratische Hilfe für die Flut-Betroffenen gefordert.

"Winfried Herrmann sollte ebenfalls die Betroffenen unterstützen"

„Direkt nach der Landtagssitzung habe ich mir dann zusammen mit dem Ölbronner Bürgermeister Norbert Holme ein erstes Bild von der Lage gemacht und Innenminister Thomas Strobl aufgefordert, unbürokratische Hilfe im Rahmen seiner Möglichkeiten zu leisten“, sagte Schweickert. Da auch Straßen und Schienen betroffen sind sowie große Radwege-Abschnitte zerstört wurden, hat sich Schweickert nach eigener Aussage ebenfalls beim Verkehrsminister von Baden Württemberg, Winfried Herrmann, für eine Unterstützung stark gemacht.

Frage des Versicherungsschutzes brennt unter den Nägeln

Bei den Gesprächen in den Flut-Gebieten kam, wie bereits im ebenso vom Unwetter betroffenen Stein (<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://kraichgau.news/koenigsbach-stein/blaulicht/starke-regenfaelle-ueberschwemmen-stein-und-andere-orte-in-der-region-d1536.html">wir berichteten</a>), auch immer wieder die Frage des Versicherungsschutzes auf. Nach Ansicht von Schweickert müsse gesichert sein, dass die Versicherungen für Objekte in diesen Regionen auch in Zukunft Elementarschäden nicht nur in der Wohngebäudeversicherung, sondern auch in der Hausratsversicherung weiter mit anbieten. „Denn ein Großteil der Schäden in Stein und Ölbronn ist nicht an Gebäuden, sondern am Inventar entstanden“, so der FDP-Abgeordnete. Er appelliere daher an die Versicherungen, eine schnelle Begutachtung und unbürokratische Regulierung der Schadensfälle zu gewährleisten. Nach der Besichtigung geht er auch in Ölbronn von einem Millionenschaden aus.

Kostenlose Entsorgung von zerstörtem Hausrat möglich

Um den vom Hochwasser getroffenen Bürgern im Enzkreis zu helfen, hat das Landratsamt zudem eine einfache und ortsnahe Entsorgung des beschädigten Hausrats ermöglicht. So stehen in den Gemeinden kurzfristig Container bereit. Den genauen Standort erfahren die Bürger auf ihrem Rathaus. Die Kosten der Aktion trägt die Abfallwirtschaft des Enzkreises. Abgegeben werden können durch das Wasser beschädigter Hausrat, Möbel und Teppiche. Auch Elektro-Schrott wird angenommen, muss aber separat bereitgestellt werden. Dies sei laut Schweickert ein gutes Beispiel unbürokratischer Hilfe auf kommunaler Ebene.

Der Landtagsabgeordnete der FDP, Erik Schweickert (vorne), informierte sich mit Bürgermeister Norbert Holme über die Schäden durch die Fluten in Ölbronn-Dürrn.
Der Landtagsabgeordnete der FDP, Erik Schweickert (hinten), informierte sich mit Bürgermeister Norbert Holme über die Schäden durch die Fluten in Ölbronn-Dürrn.
Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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