Dirk Schallock wird neuer CEO der E.G.O.-Gruppe

Scheidende und neue Geschäftsführung der E.G.O.-Gruppe (von links): CFO Benno Rudolf, COO Dr. Karlheinz Hörsting und CEO Johannes Haupt sowie der künftige CEO Dirk Schallock und CSO Wolfgang Bauer.
 
Dirk Schallock (links), CEO der E.G.O.-Gruppe ab dem 1. Januar 2019, mit Wolfgang Bauer, CSO der E.G.O.-Gruppe.

Dirk Schallock wird neuer CEO der E.G.O.-Gruppe. Die bisherige Geschäftsführung scheidet zum Jahresende aus und konzentriert sich auf die Blanc & Fischer Familienholding.


Oberderdingen (kn) Wechsel an der Spitze der E.G.O.-Gruppe: Dirk Schallock tritt zum 1. Oktober in die Geschäftsführung der Gruppe ein, deren Vorsitz er als neuer CEO zum 1. Januar 2019 übernehmen wird. Um die Neuordnung der Geschäftsführung reibungslos zu gestalten, zeichnet Schallock in den ersten drei Monaten für das Ressort Innovation/Forschung und Entwicklung verantwortlich. Das verschafft ihm laut Unternehmen die Möglichkeit, in der Übergangsphase die Gruppe intensiv kennenzulernen. Als CEO löst er dann Johannes Haupt ab, der sich zum Jahresende nach zehn Jahren zusammen mit seinen Geschäftsführungs-Kollegen Karlheinz Hörsting und Benno Rudolf aus der Leitung der E.G.O.-Gruppe zurückzieht. Haupt, Hörsting und Rudolf werden sich künftig auf die Geschäftsführung der Blanc & Fischer Familienholding konzentrieren. Bislang bildete dieses Trio in Personalunion sowohl die Geschäftsführung der E.G.O.-Gruppe als auch die von Blanc & Fischer.

"CEO von E.G.O. muss viele Talente haben"

Schallock führt die E.G.O. zusammen mit Wolfgang Bauer, der bereits zum 1. März 2018 als Geschäftsführer für Vertrieb und Produktmanagement (CSO) der E.G.O. ernannt wurde. Er verantwortet die Bereiche Controlling, Produktion, Innovation und Kommunikation. „Uns war klar, dass der neue CEO von E.G.O. viele Talente haben muss. Die Geschäftsführung von E.G.O. wird aber dadurch entlastet, dass die neue ausgerichtete Blanc & Fischer Familienholding eine ganze Reihe zentraler Aufgaben übernommen hat, beziehungsweise noch übernehmen wird", so Haupt. Entsprechend sei das Management und die Führung der E.G.O.-Gruppe auch mit einer Zweier-Spitze gut möglich. "Trotzdem bleibt für den neuen CEO ein breites Aufgabenspektrum, weil außer der wirtschaftlichen Verantwortung auch die Entwicklung und die Steuerung unseres weltweiten Produktionsnetzwerkes Teil seines Bereichs sind."

Schallock "ist idealer Kandidat"

Man habe aber mit Schallock den idealen Kandidaten gefunden, so Haupt. Dieser habe nicht nur durch sein Ingenieurstudium einen fundierten technischen Hintergrund, sondern bringe auch das nötige Management-Know-how und die Erfahrung in der Führung eines großen mittelständischen Unternehmens mit. "Wir sind uns sicher, dass er der Richtige ist, um die E.G.O.-Gruppe auch künftig auf Erfolgskurs zu halten. Mit Wolfgang Bauer hat er dabei einen Geschäftsführungs-Kollegen an der Seite, der zuvor bereits seit mehr als zehn Jahren an verantwortlicher Stelle für E.G.O. gearbeitet hat und so auch die Kontinuität in der Führung sicherstellt“, betont Haupt weiter. auch Schallock sieht für seine Aufgabe gerüstet. „Die Führung eines solchen Unternehmens ist für mich eine tolle Herausforderung – nicht zuletzt, weil mein künftiger Verantwortungsbereich so breit und umfassend ist. Ich habe den größten Teil meines Berufslebens für Unternehmen gearbeitet, die elektrische und elektronische Komponenten und Subsysteme produziert haben – und ich bin mir sicher, diese Erfahrung wird mir helfen, mich schnell in meiner Rolle bei E.G.O. zurechtzufinden.“

Letzter Schritt beim Umbau der Blanc & Fischer Familienholding

Mit dem Einstieg von Schallock und dem Abschied der bisherigen Geschäftsführung wird ein Prozess abgeschlossen, der bereits im Jahr 2017 begonnen hat: Der Umbau der Blanc & Fischer Familienholding von der früheren Finanz- zur Managementholding. Diesen Umbau begründet  Haupt damit, dass das Unternehmen gewachsen ist und damit sowohl komplexer als auch internationaler wurde. Auch das Risiko-Management und die stetig wachsende Bedeutung von Compliance könne bei insgesamt steigernder Komplexität mit mehr zentraler Verantwortung und einem gestärkten zentralen Management besser gesteuert werden. Deshalb übernimmt die Blanc & Fischer Familienholding jetzt gruppenweit Aufgaben, die nicht Teil des Kerngeschäfts der Einzelgesellschaften sind, bündelt sie und entlastet so die einzelnen Gesellschaften.
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