Ortsrundgang der SPD-Gemeinderäte in Gondelsheim: Austausch mit interessierten Mitbürgern

"Unglückliche" Umsetzung: Teilnehmer kritisierten die fehlende Zugänglichkeit des Rasengrabfelds auf dem Friedhof über die bereits belegte erste Reihe hinweg.
2Bilder
  • "Unglückliche" Umsetzung: Teilnehmer kritisierten die fehlende Zugänglichkeit des Rasengrabfelds auf dem Friedhof über die bereits belegte erste Reihe hinweg.
  • Foto: SPD Gondelsheim
  • hochgeladen von Chris Heinemann

Der SPD-Ortsverein Gondelsheim hat interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger zu einem Ortsrundgang eingeladen.

GONDELSHEIM (pm) Mit Bürgern in Kontakt treten, aus erster Hand informieren und Verbesserungen aller Art schaffen, von Straßen, Plätzen und kommunalen Einrichtungen bis hin zu innerörtlicher Entwicklung und zu Baumaßnahmen - mit diesem Ziel hatte der SPD-Ortsverein Gondelsheim interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger am 14. April 2018 zu einem Ortsrundgang eingeladen. Bei perfektem Wetter setzte sich eine leider nur kleine Gruppe vom Rathausplatz aus in Bewegung, um ausgewählte Brennpunkte in Gondelsheim anzusteuern.

Sicherheit an Schulhaltestelle

Erste Station war der Parkplatz mit Bushaltestelle vor der Kraichgauschule in der Obergrombacher Straße. Die vorläufige Umwandlung der Fasanenstraße in eine Einbahnstraße führt hier zu einer Erschwernis beim Bustransport der Schüler. Da durch die Einbahnstraßenregelung eine Wendemöglichkeit für den Bus fehlt, müssen die Schüler nun auf der gegenüberliegenden Gehwegseite in den Bus einsteigen oder aussteigen. Sowohl das Warten sowie Ein- und Aussteigen auf dem relativ engen Gehweg, als auch das Überqueren der Obergrombacher Straße führen zu einem höheren Risiko. Zusammen mit Schule, Gemeindeverwaltung und Landratsamt muss eine verbesserte Lösung gefunden werden, die sowohl der Sicherheit der Kinder, als auch der Verkehrssicherheit und Vermeidung von Sachbeschädigung in der Fasanenstraße Rechnung trägt.

Vorrang für Nachverdichtung und Leerstandsbeseitigung

Als nächster Haltepunkt wurde das Baufeld „Am Eschbach“ angelaufen. Hier geht es um die Schließung einer innerörtlichen Baulücke und die Schaffung von Wohnraum. Im Sinne des Ortsvereins haben Nachverdichtung und Aktivierung leerstehender Wohnräume Vorrang vor der Ausweisung neuer Baugebiete. Voraussetzung ist die Beibehaltung der dörflichen Struktur und Aufwertung des Dorfbildes. Mögliche Potentiale sollen durch einen zu erstellenden „Dorfentwicklungsplan“ erfasst werden.

Notrufsäule statt abgebautem Telefonhäuschen

Ein weiterer Blick wurde am Marktplatz auf das ersatzlose Verschwinden des „Telefonhäuschens“ geworfen, dessen Beseitigung aufgrund der ausbleibenden Nutzung vom Gemeinderat beschlossen wurde. Im Gespräch mit den Teilnehmern wurde der Vorschlag gemacht, zumindest zum Absetzen von Notrufen hier eine Notrufsäule zu installieren.

Kritik auf dem Friedhof

Weiter ging es auf den Friedhof zum neu eingerichteten Rasengrabfeld. Das zwischenzeitlich vorhandene Rasengrabfeld wird als ein richtiger Schritt betrachtet, da die Nachfrage hierfür vorhanden ist. Aber die bauliche Umsetzung ist doch weitgehend unglücklich gelaufen. So fehlt eine freie Zugänglichkeit auf das Feld, sobald die erste Reihe belegt ist. Da mit der Belegung bereits begonnen wurde, ist die kurzfristige Umsetzung des im Gemeinderat beschlossenen Planes erforderlich. Des Weiteren sollte nach einer gestalterischen Aufwertung der Fläche gesucht werden. Angesprochen wurde vor Ort auch der Bedarf an weiteren Abfallbehältern, an Erdfläche sowie an einer Sitzbank in diesem Bereich.

Fortschritte beim Hochwasserschutz

Ein letzter aber zentraler Bestandteil des Ortsrundganges war der Hochwasserschutz. An der Saalbachbrücke am Bahnübergang konnten die ersten Maßnahmen gezeigt werden, wie beispielsweise der Dammbalkenverschluss. Auch eine App mit entsprechender Hochwasser-Alarmierung gibt es schon seit längerem sowie eine Vorwarnung mit den Pegelständen in Bretten. Weitere investive Maßnahmen werden dann 2021 verfolgt. So wird das Saalbachufer mit einer Wallung erhöht werden, um auch ein Jahrhunderthochwasser eindämmen zu können. Problempunkt bleibt dabei aber die Meierhofbrücke, die die erforderliche Durchflussmenge nicht aufnimmt und daher einem erhöhten Wasserdruck ausgesetzt wird. Hier muss noch eine Lösung gefunden werden.

"Unglückliche" Umsetzung: Teilnehmer kritisierten die fehlende Zugänglichkeit des Rasengrabfelds auf dem Friedhof über die bereits belegte erste Reihe hinweg.
Fortschritte beim Hochwasserschutz: Beim Rundgang des SPD-Ortsvereins Gondelsheim wurde auch die Dammbalken-Vorrichtung neben der Saalbachbrücke besichtigt.
Autor:

Chris Heinemann aus Bretten

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

3 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by Gogol Publishing 2002-2019. Dieses Nachrichtenportal mit dem integrierten Leserreporter-Modul und die gedruckte Zeitung werden mit Gogol Publishing produziert - dem einfachen Redaktionssystem für Anzeigenblätter und Lokalzeitungen.