Bruchsal: Neujahrsempfang der ARGE Untergrombacher Vereine

Übergabe von "Gugl-Hupf-Kuchen", die Claude Abel als Geschenke mitbrachte
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Zum Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft Untergrombacher Vereine fand die stellvertrende Ortsvorsteherin Barbara Lauber klare Worte zu Untergrombach.

Bruchsal-Untergrombach. Mit der „Europa-Hymne“ eröffnete die aktive Kapelle des Musikvereins „Harmonie“ in der Aula der Joss-Fritz-Schule den Neujahrsempfang der ARGE Untergrombacher Vereine. Der Vorsitzender, Ingo Günther, begrüßte die zahlreich erschienen Gäste, darunter Claude Abel, den Bürgermeister von Untergrombachs französischer Partnergemeinde Ste.- Marie-aux-Mines (Elsass). Für den erkrankten Untergrombacher Ortsvorsteher Karl Mangei trat seine Stellvertreterin, Barbara Lauber, ans Mikro. Sie fand von Anfang an klare Worte zu den Untergrombacher Verhältnissen.

Der Landkreis hat 2016 in Erwägung gezogen, in Untergrombach eine Unterkunft für Asylbewerber zu errichten. Der Ortschaftsrat hatte sich sodann in öffentlicher Sitzung für den Standort „Walkertswiesen“ – eine Entscheidung, die die Untergrombacher Bevölkerung in zwei Lager spaltete – ein Riss, der heute noch zu spüren ist.

Investoren gesucht

Dagegen gibt’s zum Thema „Neugestaltung Ortsmitte“ nur Positives zu berichten. Nach der Sanierung der alten „Michaelsbergschule“ sind Verwaltungsstelle, Kindergarten und Jugendmusikschule in das Gebäude eingezogen. Für die alte, unter Denkmalschutz stehende Verwaltungsstelle sowie das danebenbefindliche alte Feuerwehrhaus wird ein Investor gesucht.

Auch für das ehemalige „Treff“-Ladenlokal ist eine befriedigende Lösung in Sicht. Die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Pfarrhauses mit dem Jugendhaus sind in vollem Gang.

Der Schulsportplatz soll 2017 für 315.000 Euro mit einem Kunstrasen versehen werden; außerdem sollen verschiedene Leichtathletik-Anlagen ertüchtigt werden. Innerorts sollen zur Verdichtung drei kleinere Neubaugebiete erschlossen werden; Untergrombach ist mit 6.000 Einwohnern Bruchsals größter Stadtteil mit unbestreitbaren Standortvorteilen.

Das noch relativ neue Feuerwehrgerätehaus soll erweitert werden, um Standplätze für DRK- und Feuerwehreinsatz-Fahrzeuge zu schaffen. Die Untergrombacher Feuerwehr hatte im Juni einen großen Einsatz, nachdem es nach starken Regenfällen zu vielen Keller-Überschwemmungen kam.
In einer gut besuchten Info-Veranstaltung wurde über einen Bundesstraßen-Ausbau und Erweiterung der Bahngleise für verstärkten Güterverkehr unterrichtet.

Oberbürgermeisterin sieht positive Entwicklungen

„2016 war für Untergrombach ein bewegendes Jahr!“ stellte Oberbürger-meisterin Cornelia Petzold-Schick fest. Die drei Kindergärten sind allen Angebotsanforderungen gewachsen; die Einrichtung von „TIGER“-Gruppen ist in Planung. In Untergrombach steht ein Elektro-Auto für „Car-Sharing“ zur Verfügung. Die Breitband-Verkabelung kommt ebenfalls in die Gänge; unter Federführung der ewb sollen nach Büchenau Untergrombach und Obergrombach erschlossen werden. „Das Thema ‚Unterbringungsgebäude für Asylsuchende‘ in den Walkertswiesen ist erledigt!“ stellte das Stadtoberhaupt fest. 2017 rechnet Bruchsal jedoch mit 250 bis 300 anerkannten Flüchtlingen, für deren Anschlussunterbringung die Verwaltung zu sorgen hat.

Bürgermeister Claude Abel sieht Deutschland und Frankreich vereint im Kampf gegen den Terrorismus und in der Trauer um die Opfer. Wolfgang Müller vom DRK-Ortsverein zeichnete noch einige Blutspender aus und die Freiwillige Feuerwehr- Abteilung Untergrombach warb für ihr 125-jähriges Jubiläum mit dem Festwochenende vom 20. bis 22. Mai. Die Gewerbevereinigung Untergrombach ehrte Bürgermeister Abel mit einem Gebäck in Form eines Riesenfroschs, und dieser revanchierte sich mit drei elsässischen „Guglhupf“-Kuchen. Zum Abschluss intonierte die „Harmonie“ noch traditionell das „Badnerland-Lied“.

Text: Klaus Kehrwecker

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Kraichgau News aus Bretten

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