Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut zu Gast in Bruchsal
HubWerk01: "Ein Ort offener Innovation"

Begeistert vom HubWerk01: Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.
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Bruchsal (cha) Das HubWerk01 hat in Bruchsal seine Pforten geöffnet. Das erste Digitalisierungszentrum in der TechnologieRegion Karlsruhe soll ein Ort offener Innovation sein. "Unternehmen werden dort zusammen mit Start-ups und Hochschulen neue Produkte und Geschäftsmodelle entwickeln", berichtete Stefan Huber, Geschäftsführer des Digitalisierungszentrums Bruchsal. Untergebracht ist das HubWerk01 in einem ehemaligen Hochregallager der Firma Siemens. Daher auch sein Name: Wo einst eine Hebeanlage die Waren des damals größten Bruchsaler Unternehmens beförderte, sollen künftig Firmen ins digitale Zeitalter gehoben werden.

Land unterstützt HubWerk01 mit einer Million Euro

Auf mehr als 2.000 Quadratmetern schuf die TRIWO Technopark Bruchsal GmbH Flächen für eine offen zugängliche High-Tech-Werkstatt, Gründerbüros, eine Gemeinschaftsküche mit Großraumbüro für Coworking und vieles mehr. Bei der gestrigen Eröffnung war auch die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut in Bruchsal zu Gast. Sie betonte, das HubWerk01 leiste „einen wesentlichen Beitrag, dass wir die Digitalisierung ins Land bringen und unter die Menschen.“ Der Digital Hub in Bruchsal biete „ideale Bedingungen, um branchenübergreifend neue Ideen zu entwickeln, zu experimentieren und gemeinsam mit Experten vor Ort ins Prototyping einzusteigen“. Das Land Baden-Württemberg unterstützt das HubWerk01 mit rund einer Million Euro – als eines von insgesamt zehn Digitalisierungszentren in Baden-Württemberg.

"HubWerk01 ist zentraler Baustein"

Für die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick bedeutet die Eröffnung des HubWerk01 „einen Raum geschaffen zu haben, der eine perfekte Entwicklungsumgebung bietet und dabei Ideen und Raum zusammenzubringen, Lust zu machen auf Experimentieren und sich dabei inspirieren zu lassen und gegenseitig zu befruchten“. Für Bruchsal und die Region sei das Digitalisierungszentrum nicht eines von vielen Projekten, sondern ein zentraler Baustein einer Wirtschaftsentwicklung, die sich von der Industriestandortregion zur Dienstleitungsregion und einem Digitalisierungsmotor entwickelt.

„Wir haben uns an einem beeindruckenden Ort eingefunden"

Michael Gutjahr, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, betonte: „Wir haben uns an einem beeindruckenden Ort eingefunden, der Freiraum für Talente bietet und ein ideales Umfeld für Neues darstellt. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie von hier aus Innovationen und Kooperationen aller Art entstehen – und vielleicht entspringt diesen Hallen ein großes Projekt oder ein künftiger Global Player.“

Die ersten Mieter sind bereits eingezogen

Die ersten Mieter sind bereits eingezogen. Sie präsentierten ihre Projekte, die sie im HubWerk01 umsetzen wollen. Die Ingenieurfirma tech-solute GmbH & Co. KG siedelte sich in der ersten Etage des Digital Hub an. Neben 30 Spezialisten für Maschinenbau und Elektrotechnik bringt die Firma eigene Maschinen und Kompetenzen in der Produktentwicklung mit. Sie stehen den Nutzern des HubWerk01 vor Ort zur Verfügung. Weiterer Ankermieter ist die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal. Ihr Netzwerk können die Mitglieder für Kooperationsprojekte und Fördermittelakquise nutzen.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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