Finallauf der IDM von Dominik Vincon auf dem Hockenheimring

Der Knittlinger Dominik Vincon hat die Saison nach einem spannenden Finale am Hockenheimring mit vielen Höhen und Tiefen auf einen respektablen siebten Gesamtrang beendet.

Der Knittlinger Dominik Vincon hat die Saison nach einem spannenden Finale am Hockenheimring mit vielen Höhen und Tiefen auf einen respektablen siebten Gesamtrang beendet.

Knittlingen/Hockenheimring (sv) Der Knittlinger Motorradrennfahrer Dominik Vincon hat die Saison nach einem spannenden Finale am Hockenheimring mit vielen Höhen und Tiefen auf einen respektablen siebten Gesamtrang beendet. Nach einigen Wochenenden Pause stand das Saisonfinale der IDM Superbike 1000 auf dem Hockenheimring an. Mit zwei freien Trainings war die Zeit sehr begrenzt, um die BMW S1000RR abzustimmen. Vincon konnte sein Motorrad nach den beiden freien Trainings aber immerhin auf Position zehn abstellen.

Elfter Platz nach Qualifying

Ganz zufrieden war er damit nicht. Doch die Mannschaft um den Knittlinger versuchte über die Nacht aus den Daten weitere Erkenntnisse zu sammeln und die Abstimmung der BMW weiter zu optimieren. Im ersten Zeittraining sicherte sich der 26-Jährige dann schon den achten Startplatz von 32 Startern. Im zweiten Qualifying setzte Vincon gegen Ende des Qualifyings den aufgesparten Qualifyer-Reifen ein und konnte sich in seiner ersten fliegenden Runde einige Zehntelsekunden verbessern. „Mir hat die Zeit nicht ausgereicht“, berichtet Vincon nach dem Qualifying. „Deswegen habe ich nochmal extra gepusht.“ Dies wäre jedoch um Haaresbreite schief gegangen. Im sogenannten Motodrom am Eingang der bekannten Sachskurve blockierte beim starken Anbremsen kurz das Vorderrad und Vincon  musste die Bremse öffnen. Dadurch blieb nur der Ausweg ins Kiesbett, nur knapp entging er den nicht weit entfernten Reifenstapel. So landete Vincon dann auf dem elften Startplatz.

Am Ende Rang sieben

Im ersten Rennen kam Dominik Vincon gut vom Start weg. Direkt in den ersten beiden Runden konnte er zwei Positionen gut machen. „Ich war heiß auf eine tolle Show bei meinem Heimrennen“, so der BMW Pilot. Doch im Eifer des Gefechtes verbremste sich dieser an der Kurve zur Kurzanbindung. Somit ging es von der letzten Position aus weiter. Mit viel Kampfgeist und tollen Überholmanövern ging es weiter nach vorne. Leider wurde der Kampfgeist nicht belohnt und Vincon landete auf einem ernüchternden 19. Rang. Im zweiten Rennen am Sonntag erwischte der Knittlinger einen akzeptablen Start. Mit den meisten Zweikämpfen in einer großen Gruppe an Fahrern bot Vincon in jedem Fall eine spannende Show vor der gefüllten Tribüne. Am Ende des Tages landete er so auf dem achten Rang. Dadurch konnte er sich in der Meisterschaft leider nicht mehr verbessern, hielt aber seinen siebten Rang.

Alle Fotos: Maik Mennicke
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