Initiativkreis Energie Kraichgau e.V.
Initiativkreis informierte beim Odenheimer Jahrmarkt

Lebhaftes Interesse an Elektromobilität und Erneuerbaren Energien

Am zweiten Oktobersonntag fand der ‚Odenheimer Jahrmarkt‘ statt – zwar coronabedingt in verkleinerter Form, aber gut besucht. Mit von der Partie war auch wieder der Initiativkreis Energie Kraichgau (IEK) mit einem Informationsstand zum Thema Elektromobilität und Erneuerbare Energien. Aktive des IEK hatten ihre privaten Elektroautos mit dabei, berichteten über ihre Erfahrungen und standen Rede und Antwort zu vielen Fragen. Wie wird ein Elektroauto geladen – was ist ‚Schnellladen‘ und wie geht das – wie hat sich die Reichweite neuer Elektroautomodelle gegenüber früher vergrößert – welche Fortschritte gibt es bei der Akkutechnik und womit ist in Zukunft zu rechnen – leisten Elektroautos wirklich einen Beitrag zum Klimaschutz? Gerade bei der letzten Frage wurde auf Stelltafeln und im persönlichen Gespräch verdeutlicht, dass E-Autos natürlich dann einen besonders großen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn sie mit Strom aus Erneuerbaren Energien aufgeladen werden – sei es aus der eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach oder über einen Stromanbieter, dessen Strom zu 100% aus Erneuerbaren (also aus Wasserkraft, Wind, Sonne, Biomasse und/oder Geothermie) erzeugt wird. Aber kann der Strom aus Erneuerbaren denn ausreichen, wenn wirklich viele Leute in den kommenden Jahren auf die Elektromobilität umsteigen? Das wird kein Problem sein, wenn der Ausbau der Erneuerbaren Energien jetzt so zügig vorangetrieben wird, wie es für das Verhindern des Kippens unseres Klimas in eine Heißzeit sowieso notwendig ist. Und für die Mobilität heißt das: eine Windenergieanlage mit einer Leistung von 5,6 Mega-Watt liefert bei Volllast in einer Minute die Energie, mit der ein Mittelklasse-E-Auto 415 km weit fährt. Und in einer Nacht 300.000 km per E-Auto. Aber auch die Stromerzeugung aus Sonnenenergie liefert beachtliches: nur 15 moderne Solarpanels liefern die Energie, mit der im Jahr 13.500 km gefahren werden können. Und das jedes Jahr aufs Neue. Hier allerdings gibt es bis jetzt einen deutlichen Wermutstropfen – wer kein eigenes Haus hat, kann bisher als Mieter keine Solaranlage bauen und deren Strom selber nutzen – die Gesetze der bisherigen Bundesregierung haben dafür gesorgt, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien an vielen Stellen ausgebremst wurde. Es ist zu hoffen, so die einhellige Meinung der Besucher des Infostandes und der Aktiven des Initiativkreises, dass diese Blockadehaltung von der neuen Bundesregierung abgeschafft wird. Und das ist dringend nötig. Denn der zügige Ausstieg aus der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas ist die Voraussetzung dafür, dass ein Kippen des laufenden Klimawandels in eine Heißzeit noch verhindert werden kann.
Weitere Informationen gibt es auf der Web-Seite www.energie-kraichgau.de .

Autor:

Sönke Flach aus Region

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