Fahrradfreundliche Stadt – freundliche Fahrradfahrer?
Auszeichnung mit Makel

Fortbewegung von gestern - Das Automobil?
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  • hochgeladen von Werner Binder

Ausgezeichnet - Karlsruhe

Mehrfach ausgezeichnet wurde Karlsruhe als eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands. Betrachtet man das großzügige Wegenetz für die Radler, hat das durchaus seine Berechtigung. Mancherorts hat man schon Amsterdamer Verhältnisse erreicht. Der Platz für die Radler ist so gut bemessen wie der für den sonstigen Verkehr. Selbstverständlich verhalten sich die meisten Radler, wie alle anderen, den Regeln des Straßenverkehrs entsprechend.

Wo ist der Makel?

Verkehrstechnisch müssen sich dagegen die Autofahrer an vielen Ecken der Stadt regelrecht gegängelt fühlen. Die aktuelle Baustellensituation tut das Ihre dazu. Die Luft für eine Lobby des motorisierten Individualverkehrs wird immer dünner. Es gibt sogar schon politische Überlegungen Parkhäuser dem Erdboden gleich zu machen. Und manchmal ist es der radelnde Akteur selbst, der Anlass zur kritischen Betrachtung gibt.
Es gibt sie gerade in Karlsruhe in nicht unerheblichem Maße, die negativen Ausnahmen. Hier wirft man alle Regeln über Bord. Mit dem Coffee to go in der Hand, dem Kopfhörer des Smartphones in den Ohren und einem verkehrsunsicheren Rad unter dem Hintern werden alle Verkehrsregeln missachtet. Besonders erschreckend ist dabei, dass nicht wenige dieser Spezies eine die elitären Bildungsanstalten unseres Landes ansteuern.

Amüsant – Zwei große Söhne der Stadt haben entscheidende Vorarbeit geleistet.

Der 1785 geborene Freiherr von Drais und der 1844 geborene Carl Benz sind beide in Karlsruhe geboren. In den Jahren 1817 und 1886 stellten die beiden ihre Erfindungen der Öffentlichkeit vor. Es war das Laufrad und der Motorwagen Nr. 1 – die Vorläufer des Fahrrades und des Automobiles. Erfindungen die zu großen Teilen unseren heutigen Wohlstand begründeten, auch wenn das heute viele eher kritisch sehen.

Aus der Spur geraten?

Beobachtet man den Verkehr an den Karlsruher Brennpunkten ein wenig, gewinnt man den Eindruck es ist derzeit einiges aus der Spur geraten. Die Dauerbaustellen für die U-Strab sind wohl das größte Problem. Bei der Länge der Bauzeit muss fast schon eine viertel Generation Bewohner und Besucher für wünschenswerte zukünftige Verbesserungen leiden. Da  müssen sich die Verantwortlichen der Stadt noch mächtig ins Zeug legen um dem Erbe ihrer großen Söhne gerecht zu werden. (wb)

Autor:

Werner Binder aus Region

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