DRK-Ortsverein Sulzfeld zieht positive Bilanz 

Ehrungen beim DRK: v.l.n.r. Unterkreisbereitschaftsleiter Jörg Klebsattel, Kim Frank, Markus Winter, Kristin Pisot, Vorsitzender Markus Wächter, Bereitschaftsleiterin Ivana Pejic, Vorsitzender
des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe, Heribert Rech.
  • Ehrungen beim DRK: v.l.n.r. Unterkreisbereitschaftsleiter Jörg Klebsattel, Kim Frank, Markus Winter, Kristin Pisot, Vorsitzender Markus Wächter, Bereitschaftsleiterin Ivana Pejic, Vorsitzender
    des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe, Heribert Rech.
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126 Notfallhilfeeinsätze/Rücklagenbildung für neues Notfallhilfe-Fahrzeug

Sulzfeld (kn) Eine positive Bilanz zog der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Sulzfeld, Markus Wächter, bei der Mitgliederversammlung. Die Zahl der Blutspender sei zwar um 0,7 Prozent auf 533 gesunken, aber dennoch überdurchschnittlich. Allgemein gehe die Zahl der Blutspender zurück, was Wächter sehr bedauere. Aber der demografische Wandel hinterlasse auch beim Blutspenden seine Spuren. „Immer mehr langjährige regelmäßige Blutspender dürfen aufgrund der erreichten Altersgrenze nicht mehr spenden und bei den geburtenschwachen Jahrgängen spenden zu wenige regelmäßig“, so Wächter.

Über 100 Menschen in Erster Hilfe ausgebildet

Sehr zufriedenstellend sei die Mitgliederentwicklung. Mit 524 Mitgliedern sei der DRK-Ortsverein in Sulzfeld der mitgliederstärkste Verein nach dem Turnverein. Auch die Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe konnte der Ortsverein gewährleisten: „Unser Erste Hilfe-Ausbilder Marcel Bilger hat in Sulzfeld über 100 Menschen ausgebildet.“ Die Haupteinnahmequelle seien weiterhin die Erlöse aus dem Altpapier. 178 Tonnen Papier konnten im vergangenen Jahr der Wiederverwertung zugeführt werden. Seit der Einführung des vereinseigenen Presscontainers habe sich das Ergebnis der Straßensammlung um mehr als die Hälfte verringert. „Immer mehr Sulzfelder Bürger entsorgen ihr Altpapier direkt beim Presscontainer, der auf dem Parkplatz des örtlichen REWE Marktes steht“.

Bereitschaft: 2.031 Stunden geleistet

Bereitschaftsleiterin Ivana Pejic berichtete über die Aktivitäten der Bereitschaft, der zurzeit 28 Personen angehören. Vier Personen wurden neu in die Bereitschaft aufgenommen, darunter drei ehemalige Jugendrotkreuzler. Insgesamt habe die Bereitschaft 2.031 Stunden „im Zeichen der Menschlichkeit“ geleistet. Selim Aksoy, Leiter der Notfallhilfe Sulzfeld, berichtete von 126 Einsätzen. Die internistischen Einsätze seien mit 70 die meisten gewesen, gefolgt von 34 chirurgischen. Außerdem waren zwei Reanimationen durchzuführen. Insgesamt 290 Stunden wurden von den elf Notfallhelfern aufgewendet.

Jugend- und Seniorenarbeit

Den Bericht des Jugendrotkreuzes trug Jugendleiterin Jasmin Jüngling vor. Bei den Minisanitätern besuchten durchschnittlich sieben Kinder im Alter von vier bis sieben Jahre die Gruppenstunden. Bei den Älteren seien es zwölf Jugendliche. Sehr erfreut zeigte sie sich darüber, dass drei Jugendliche aufgrund der Altersgrenze nun in der Bereitschaft weiter für das Rote Kreuz tätig sind.
Der Ehrenvorsitzende und Leiter der Seniorenarbeit Fritz Finck berichtete vom Seniorennachmittag und zahlreichen Besuchen in Seniorenheimen. Er mache dies sehr gerne, weil sich die Menschen immer freuen, wenn er kommt.

Sportgruppe trägt Gebühren für Sporthalle selbst

Von den Aktivitäten der 31 Mitglieder starken Sportgruppe berichtete deren Leiter Markus Wächter. Diese unterstütze den Ortsverein bei Blutspendeaktionen und Altpapiersammlungen. Wichtig sei, dass die Sportgruppe mit den Erlösen des Kerwedorfes die Gebühren für die Sporthalle selbst bezahle und somit keine finanzielle Belastung für die den Ortsverein darstelle. Er informierte die Versammlung, dass Ende April wieder ein Arbeitseinsatz beim Trimm-Dich-Pfad stattfinde.

Rücklagen für neues Notfallhilfefahrzeug

Kassiererin Manuela Kräter informierte über die Entwicklung der Vereinsfinanzen. Größere Ausgaben waren für die Erhaltung der DRK-Räume und der Notfallhilfe notwendig. Als wichtige Einnahmequelle bezeichnete sie die Erlöse aus den Papiersammlungen gefolgt von den Mitgliedsbeiträgen. Rücklagen werden weiterhin für die Anschaffung eines neuen Notfallhilfefahrzeuges gebildet.

Neuwahlen

Bei den anschließenden Wahlen wurde die komplette Vorstandschaft neu gewählt. Für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt wurden Markus Wächter als Vorsitzender, Dr. Dietmar Müller als zweiter Vorsitzender, Manuela Kräter als erste Kassierin, Simone Fundis als zweiter Kassierin, Nicole Ebert als Schriftführerin, Ehrenvorsitzender Fritz Finck als Leiter der Sozialarbeit sowie Rosemarie Becker, Martina Bilger, Thomas Schäfer, Tobias Scheele, Jens Scheffel und Ewald Weiland als Beisitzer. Die Kassenprüfer Brigitte Stetter und Andre Kern wurden für ein Jahr gewählt.

Ehrungen

Für fünfjährige aktive Mitgliedschaft wurden Kim Frank, Kristin Pisot und Mathias Sauer, für 25-jährige aktive Mitgliedschaft Markus Winter und für 40-jährige Mitgliedschaft Ewald Weiland geehrt. Neben den aktiven Bereitschaftsmitgliedern wurden auch Mitglieder geehrt, die den Ortsverein seit Jahren bei Blutspendeaktionen oder Altpapiersammlungen unterstützen. Für über zehn Jahre: Thorsten Bolg, Ralph Fundis, Christian Schäfer, Markus Knötzele, Michael Wenninger, Susanne Bilger, Sebastian Zehender, Sebastian Barth und Torsten Wesolowski. Für über 15 Jahre: Vincenza Palesch, Silke Kern, Elke Pfefferle, Liane Kradija, Sigrid Himmel, Renate Winter, Petra Bilger und Corinna Maiwald. Für über 20 Jahre: Werner Kern, Lukas Winter, Daniel Jaki, Dieter Hagenbucher, Thomas Becker, Andreas Himmel, Michael Bregler, Petra Heß, Susanna Bregler, Melanie Scheffel und Kirstin Wächer. Für über 35 Jahre: Thomas Brandner, Reiner Eigenmann, Brigitte Stetter und Evgenia Kokkali-Schröder.
Pfründer: "Größter Respekt vor Leistung der Notfallhelfer"
Bürgermeisterin Sarina Pfründer danke dem „sehr gut aufgestelltem DRK Ortsverein“ und lobte die hervorragende Jugend- und Seniorenarbeit. Es sei für Sulzfeld sehr wichtig, ein so gut funktionierendes Rotes Kreuz zu haben. Außerdem habe sie vor der Leistung der Notfallhelfer größten Respekt. Es sei beruhigend zu wissen, dass bei Notfällen schnelle Hilfe gewährleistet ist. 

Heribert Rech: "Sulzfeld kann stolz auf Ortsverband sein"

Der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes, Heribert Rech zeigte sich überrascht, dass über 50 Personen zur Mitgliederversammlung gekommen seien. Dies sei ein Beleg dafür, dass in Sulzfeld sehr gute Arbeit geleistet wird. Sulzfeld könne stolz auf das örtliche DRK sein. Nicht jeder DRKOrtsverein könne eine Notfallhilfe aufrecht halten und somit gebe es leider noch viele Orte, in denen es keine Notfallhilfe gibt. Auch Jugend- und Seniorenarbeit sowie Blutspendeaktionen seien nicht selbstverständlich. „Nicht jeder Ortsverein könne dies alles abbilden.“ In Bezug auf den nächsten Seniorennachmittag sagte er spontan zu, einen Programmpunkt zu übernehmen: „Ich werde mit meiner Geige kommen und einige Stücke aufführen“.

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